Computervirus im Nahen Osten entdeckt

London - IT-Experten der Firma Kaspersky haben nach eigenen Angaben einen weiteren auf Ziele im Nahen Osten ausgerichteten Computervirus aufgespürt.

Die Schadsoftware mit dem Namen “Gauss“ sei offenbar dazu programmiert worden, Finanzinformationen von Kunden libanesischer Banken abzufangen, teilte das in Moskau ansässige Unternehmen am Donnerstag mit. Vom Aufbau her habe “Gauss“ große Ähnlichkeiten mit den bereits bekannten Viren “Flame“ und “Stuxnet“. Vermutlich seien alle drei aus gleicher “Herstellung“, erklärte Kaspersky.

“Flame“ und “Stuxnet“ hatten unter anderem Störungen beim iranischen Atomprogramm verursacht. Experten vermuteten staatliche Stellen in den USA oder Israel als Urheber der beiden Viren.

dapd

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