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SPAM ist ursprünglich ein Markenname für Dosenfleisch.

Gesamtes Internet betroffen?

Cyberattacke auf Anti-Spam-Organisation

London - Das Anti-Spam-Projekt Spamhaus in Genf ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Diese ist so groß angelegt, dass sie inzwischen den gesamten Internet-Verkehr beeinträchtigt.

„Es ist ein kleines Wunder, dass wir überhaupt noch am Netz sind“, sagte Spamhaus-Vertreter Vincent Hanna am Mittwoch. Vermutet wird, dass hinter der Attacke Anbieter stecken könnten, die von Spamhaus auf seine schwarze Listen unerwünschter Email-Versender gesetzt wurden. Die Organisation aktualisiert diese Listen ständig und trägt so dazu bei, dass unerwünschte Mails - vom Viagra-Angebot bis zur dubiosen Finanzanlage - ausgefiltert werden.

Bei sogenannten DoS-Attacken werden so riesige Datenmengen mutwillig auf eine Webseite geleitet, dass der Server sich aufhängt. Derartige Attacken gebe es bereits seit Mitte März, sagte Hanna. Bislang habe man noch die Oberhand behalten. Falls die Seite aber wirklich völlig lahmgelegt werde, könnten Spammer ihre Massenmailings ausweiten, warnte er.

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Der Experte Patrick Gilmore von Akamai Technologies sagte, die Attacke sei so umfangreich, dass auch andere Nutzer des Internets betroffen seien. Zu den auftretenden Problemen gehörten lahme oder unterbrochene Verbindungen.

AP

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