Der Dalai Lama zu Gast an der TU München

- Die Weltanschauung in der asiatischen und westlichen Heilkunde beleuchtet der Kongress "Medizin im Kontext der Kulturen" vom 30. Mai bis 1. Juni an der Technischen Universität München. "Seit 150 Jahren versteht es die westliche Schulmedizin, den Menschen in seine Einzelteile zu zerlegen. Dabei gerät der Mensch als Ganzes oft aus dem Blick", meint Prof. Michael von Brück vom Institut für Religionswissenschaften der Uni München, Mitorganisator des Kongresses. "Dieses Wissen müssen wir uns wieder erschließen und an alte Traditionen, vor allem der asiatischen Kulturen anknüpfen."

<P>Darum wurden Experten aus Europa und Asien ins Audimax der TUM eingeladen, die die traditionelle Heilkunde Asiens vorstellen und mit westlichen Medizinern diskutieren. Vorgestellt werden vor allem die indische, die tibetische und chinesische Medizin. "Kulturgeschichtlich hängen diese Systeme eng zusammen", betont von Brück, "und sie haben sich wie kaum eine andere Heilmethode bis zum heutigen Tag erhalten." </P><P><BR>Der Religionswissenschaftler sieht in den asiatischen Medizinsystemen, die vorwiegend ganzheitliche Ansätze bei Heilungsprozessen verfolgen, eine vielversprechende Möglichkeit, die unter Druck geratenen Medizinsysteme der westlichen Industrieländer zu ergänzen und zu reformieren. "In der Begegnung mit den Kulturen, die der Kongress an der TUM fördern will, können wir neue Klarheit und Einsicht gewinnen".</P><P><BR>Stargast am Sonntag, dem letzten Kongresstag, ist der Dalai Lama: Er hat den Kongress mit seinen Schwerpunkten initiiert, so die Organisatoren. Das geistige und weltliche Oberhaupt der Tibeter wird sich am Sonntag um 11.15 Uhr in einem Abschlussvortrag mit den kulturellen und philosophischen Aspekten des Menschseins befassen.</P><P><BR>Für den Kongress vom 30. Mai bis 1. Juni (Beginn täglich 9 Uhr) im Audimax der TUM, Arcisstr. 21, wird eine Teilnahmegebühr von 450 , ermäßigt 200  erhoben.<BR></P>

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