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Ob ein Trojaner auf den Windows-Rechner geschleust werden soll, ist oft schon an dem Dateinamen zu erkennen. Allerdings muss der Datei-Explorere dafür richtig eingestellt sein. Foto: Andre Warnecke

Dateinamenerweiterung als Trojanerschutz anzeigen lassen

Wer wachsam ist, kann Trojaner im Grunde leicht identifizieren - etwa an einem bestimmten Kürzel im Dateinamen. Doch bei Windows ist der Datei-Explorer oft falsch eingestellt, und der Name wird nicht vollständig angezeigt. Dies lässt sich schnell ändern.

Berlin (dpa/tmn) - Trojaner und andere Computerviren kommen oft als ausführbare Dateien auf den Rechner, werden vom Nutzer aber nicht als solche erkannt und vielleicht sorglos angeklickt. Das liegt daran, dass die sogenannte Dateinamenerweiterung unter Windows standardmäßig deaktiviert ist.

Als Vorsichtsmaßnahme sollten Nutzer die Anzeige der Erweiterung aber einschalten, rät das österreichische Computersicherheits-Ereignis- und Reaktionsteam Cert.at. Folgende Dateitypen können gefährlich sein und würden selten für legitime Zwecke in E-Mails verwendet: .exe, .cab, .bat, .cmd, .js, .vbs, .wsf, .msi, .scr oder auch .chm. In vielen Fällen seien diese Dateien auch noch in ein Containerformat wie etwa .zip oder .rar gepackt. Aber auch in Office-Dateien können Viren in Gestalt sogenannter Makros lauern. Deshalb empfehlen die Experten, das automatische Ausführen von Makros in den Programmen der Office-Suite zu deaktivieren.

Um die Erweiterungen unter Windows 10 zu aktivieren, öffnet man den Datei-Explorer (Windows- plus E-Taste), klickt auf "Ansicht", auf "Ein-/ ausblenden" und setzt dann ein Häkchen bei "Dateinamenerweiterungen".

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