+
Facebook und WhatsApp.

Verbraucher getäuscht

Daten an Facebook weitergegeben: Millionenstrafe für WhatsApp

Rom - Der Messengerdienst WhatsApp soll wegen der Weitergabe von Daten seiner Nutzer an Facebook in Italien eine Strafe in Höhe von drei Millionen Euro zahlen.

Die italienische Wettbewerbsbehörde erklärte am Freitag, sie habe in der Sache seit Oktober ermittelt und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass WhatsApp seine Nutzer quasi dazu gezwungen habe, den neuen Nutzungsbedingungen zuzustimmen. WhatsApp habe sie glauben gemacht, anderenfalls könnten sie den Dienst nicht mehr nutzen.

Facebook hatte WhatsApp 2014 für damals 20 Milliarden Dollar gekauft. Die Internet-Unternehmen versicherten ursprünglich, Nutzerkonten nicht automatisch zu verknüpfen. Im August vergangenen Jahres änderte WhatsApp seine Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen aber so, dass Telefonnummer und Telefonbuchkontakte der eigenen Nutzer doch an Facebook weitergegeben werden können. Auch in Deutschland und in vielen anderen Ländern gab es heftige Kritik.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nächstes Android soll Kamera- und Mikrofonzugang beschränken
Gute Nachrichten für Android-Nutzer: In der kommenden Version des Betriebssystems wird darauf Wert gelegt, dass Apps nicht dauerhaft auf Mikrofon und Kamera zugreifen …
Nächstes Android soll Kamera- und Mikrofonzugang beschränken
Spiele-Charts: Von Herzklopfen und Prügelknaben
Gegensätzlicher könnten die Vorlieben der iOS-Gamer kaum sein: Während die einen derzeit einer interaktiven Bilderbuchromanze verfallen sind, bringen die anderen …
Spiele-Charts: Von Herzklopfen und Prügelknaben
Top-Apps: Medaillenfieber und der perfekte Schlag
In Pyeongchang ‎regnet es derzeit Medaillen. Auch die App Charts stehen diese Woche ganz im Zeichen der Olympischen Winterspiele und deren Übertragung. Denn besonders …
Top-Apps: Medaillenfieber und der perfekte Schlag
Anbieter ringen um richtigen Weg beim Breitbandausbau
Wie schnell ist das Internet? Diese Frage dürfte in Deutschland je nach Standort unterschiedlich beantwortet werden. Die Anbieter machen nach eigenem Bekunden zwar Tempo …
Anbieter ringen um richtigen Weg beim Breitbandausbau

Kommentare