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Facebook steht in der Kritik.

Datenschutz bei Facebook: Aigner kritisch

Berlin - Trotz der Ankündigung besserer Kontrollmöglichkeiten sieht die Bundesregierung den Datenschutz beim Internet-Netzwerk Facebook skeptisch.

Verbraucherministerin Ilse Aigner bezeichnete die Pläne des Betreibers am Donnerstag in Berlin als “ersten Schritt in die richtige Richtung“. Skeptisch sei sie allerdings, “ob dies tatsächlich eine Kehrtwende darstellt“. Es bleibe abzuwarten, “was sich unterm Strich wirklich für die Mitglieder verbessert“, erklärte die CSU-Politikerin.

Der große Facebook-Knigge

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Das Unternehmen Facebook hatte sich nach massiver Kritik von Internet-Nutzern und Verbraucherschützern bereiterklärte, in den kommenden Tagen den Schutz der personenbezogenen Daten der weltweit mehr als 400 Millionen Mitglieder zu erleichtern. “Auch ein globaler Marktführer wie Facebook kann Datenschutz nicht auf Dauer ignorieren“, sagte Aigner. Zentraler Kritikpunkt bleibe nach wie vor, dass jedes Facebook-Mitglied auch künftig selbst tätig werden und die Veröffentlichung seiner Daten aktiv verhindern müsse. “Die Standard-Einstellungen bei Facebook bleiben mangelhaft“, sagte Aigner. Sie fordere weiterhin eine verbraucherfreundliche Lösung, nach der man aktiv einer Veröffentlichung oder Verlinkung persönlicher Daten zustimmen muss.

Die lustigsten Gruppen auf Facebook

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Grünen-Vorstandsmitglied Malte Spitz erklärte, der enorme öffentliche Protest der Nutzer habe erste Wirkung gezeigt. “Die vorgestellten Veränderungen beim Datenschutz sind aber leider nur kleine kosmetische Eingriffe“, sagte er. Bei der ungefragten Weitergabe persönlicher Daten habe sich jedoch nichts verbessert. Aigner will sich in der kommenden Woche in Berlin mit führenden Facebook-Managern treffen, um über weitere Verbesserungen des Datenschutzes in dem Netzwerk zu sprechen.

dapd

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