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A bisserl Tinder geht immer

Dating-Apps: Das müssen Sie über die digitale Liebesjagd wissen

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Dating-Apps sind im Moment der absolute Renner. Ob die Suche nach der Liebe per App aber tatsächlich so einfach läuft? Hier erfahren Sie alles über die digitale Liebesjagd.

München - Jeder sucht sie – die große Liebe. Denn spätestens seit den Beatles wissen wir ja alle: All you need is love! Und dieses Kribbeln im Bauch ist einfach unbeschreiblich! Früher mussten Singles ja noch jeden Abend raus, in den Großstadt-Dschungel, um vielleicht irgendwo den Traumpartner zu finden. Heute ist das anders: Das Smartphone genügt, um sich auf die Jagd nach dem großen Glück zu machen – der absolute Renner sind Dating-Apps.

Keine Frage: Mit Flirt-Apps auf Handys kommen Suchende noch schneller an den Mann oder die Frau als auf den üblichen Dating-Portalen im Internet. Die Nutzerzahlen steigen rasant an: Lovoo beispielsweise verzeichnet derzeit 22 Millionen registrierte Mitglieder. Allein in München nutzen bereits 260.474 Menschen die App. Die Gemeinde wächst rasant – die Hälfte der Anmeldungen erfolgte im letzten Jahr. In ganz Bayern verbucht Lovoo 1.009.000 Nutzer. Auch diese Zahl hat vor zwei Jahren nur die Hälfte betragen.

Die App „Tinder“ hingegen wurde 2012 gegründet und ist mittlerweile die weltweit führende Social-App, um neue Leute kennenzulernen. Regionale Zahlen gibt das amerikanische Unternehmen nicht heraus. Mit einem sogenannten Swipe, bei dem der Nutzer auf dem Handy nach rechts streicht, wenn ihm ein vorgeschlagener Mann oder eine Frau gefällt, knüpft er sofort Kontakt (wie die App genau funktioniert, lesen Sie unten). Wenn sich Mann und Frau beide gefallen – also beide nach rechts gewischt haben – kommt es zu einem sogenannten Match: einem Date steht nichts mehr im Weg. Pro Tag finden sich 26 Millionen Matches auf Tinder weltweit, bis heute beläuft sich die Anzahl der Gesamt-Matches auf über 11 Milliarden.

Ob die Suche nach der Liebe per App tatsächlich so einfach läuft? Die tz hat mit einer Erdingerin über ihre Tinder-Erfahrungen gesprochen – und ein Münchner erzählt, wie er via Smartphone Frauen anbaggert und abschleppt. Aber probieren Sie’s doch einfach mal selbst – auf diesen Seiten erfahren Sie alles über die digitale Liebesjagd.

Single sagt: Bei 70 Prozent der Anfragen geht es nur um Sex

Seit 10 Jahren Single. Alleinerziehende Mama. Keine Zeit für Discos oder Bars, kein Geld für aufwendige Partnerbörsen im Internet. Für Kathrin aus Erding kamen die kostenlosen Kennenlern-Apps wie gerufen. Sie hatte 21 Dates innerhalb eines Jahres – und ist jetzt um viele Erfahrungen reicher. Sie sagt: „Bei 70 Prozent aller Anfragen geht es nur um Sex.“

Die Mutter eines minderjährigen Sohnes ist nicht verzweifelt auf der Suche, als sie sich 2015 erst bei Lovoo und später bei Tinder anmeldet. Dafür kam sie lange genug gut alleine zurecht. Kathrin ist ohnehin keine Frau, die sich so leicht unterkriegen lässt. „Man muss das Daten mit Lockerheit und Leichtigkeit nehmen und auch mal über Anfragen lachen können, das habe ich schnell gemerkt.“

Ein großer Lacher war beispielsweise ein Treffen mit einem 60er-Fan. Dieses Erlebnis hat Kathrin auch bei der Aktion „München packt aus“ von Radio 95.5 Charivari erzählt. „Wir haben uns auf einem Volksfest in Hallbergmoos getroffen. Ich wusste von seiner Fußball-Leidenschaft, dachte aber nicht, dass er das so ernst nimmt, dass er seinen Anstand deshalb vergisst …“

Kathrin macht sich extra schick für das Date, zieht ein rotes Dirndl an, schminkt sich passend dazu und trägt rote Schuhe. „Ich habe mich echt aufgebrezelt“, erinnert sich die Erdingerin. Aber als sie ankommt, erkennt ihr Dating-Partner die Farben des Fußballfeindes FC Bayern – und sieht rot: „‚Du schaust ja schrecklich aus! Dabei wusstest du, dass ich 60er bin“, hat er mich nur angeschnauzt. Ich war total baff. Dann hat er mich noch ein paar Mal beleidigt – bis es mir zu bunt wurde. Er hat mich nicht mal zum Auto begleitet …“

Mit den meisten Typen kam es erst gar nicht zum Treffen. „Viele haben sich gerade mal die Mühe gemacht, zu schreiben, ich sähe süß aus – und dann kamen schon anzügliche Fotos“, sagt Kathrin.

Kurzzeitig frustriere das schon. „Da muss man hart im Nehmen sein.“ Die alleinerziehende Mutter ändert den Spruch in ihrem Profil: „Stolze Besitzerin eines Pubertiers ohne Fortpflanzungsabsichten. Bitte keine Sex-Date-Anfragen!“

Immerhin: Die dreisten Anfragen haben sich damit erledigt. Und aus einem Tinder-Date ergibt sich sogar eine Beziehung – die aber nach einem Dreivierteljahr leider in die Brüche geht. „Ich sehe das ganze trotzdem positiv. Aus dieser Zeit sind drei supertolle Freundschaften entstanden …“

Ein Münchner Stenz packt aus: So fische ich die Frauen aus dem Netz

Mein Kollege und Freund Christian (alle hier auftauchenden Namen sind geändert) hat mich drauf gebracht. Immer, wenn ihm sein Arbeitsgerät eine kurze Pause aufzwingt, greift er auch heute noch zum Handy und beginnt mit dem rechten Daumen routiniert und schnell zu wischen: Etwa vier mal links, dann einmal rechts, und wieder öfters links. Beim Rechtswisch wandelt sich sein Blick kurz von neutral und konzentriert zu leicht lächelnd. Ich dachte erst, er hat ein neues Spiel als Handy-App. Dann hat er mich aufgeklärt, was es mit der Wischerei auf sich hat. Und: Ein Spiel ist Tinder ja auch. Das weiß ich jedenfalls inzwischen nach rund neunmonatigen Erfahrungen mit Tinder-Frauen.

Schon der Monaco Franze sagte mit inbrünstiger Überzeugung(skraft): „Ich interessiere mich wahnsinnig für Frauen“. Mir geht’s genauso. Gut zwei Jahre nach der Scheidung kann ich mich hier erst so richtig meiner Leidenschaft widmen. Tag für Tag schaue und wische ich, so wie andere ihr Horoskop lesen oder Lotto spielen. Ob wirklich etwas dabei herauskommt, kann man natürlich nicht wissen. Aber Tinder macht dir wie ein gutes Horoskop Hoffnung oder hält wie ein schlechtes Warnungen bereit. Oder man hofft wie beim Lotto auf den Sechser und freut sich bis dahin über Dreier als Gewinn. Die Chance auf die große Liebe liegt bei Tinder wahrscheinlich immerhin höher als bei „6 aus 49“ mit „eins zu 139.838.160“ für den Sechser mit Sonderzahl.

Und was geht jetzt tatsächlich bei Tinder? A bissel was geht immer. Das hat Helmut Dietl genialerweise seinem Monaco Franze in den Mund gelegt, und das gilt auch fürs Flirtportal auf dem Smartphone. Beispiel Petra aus Regensburg. Ich wische rechts, sofort erscheint auf meinem Bildschirm: „It’s a Match. Du und Petra steht aufeinander.“ Meine Optionen lauten jetzt: „Nachricht senden“ oder „Weitersuchen“. Meistens suche ich erst weiter. Nur wenn die bis zu fünf Profilbilder und der Text darunter sehr viel versprechen, geht’s gleich mit dem Match-Chat los. Petra hat mich im Herbst 2016 wie so viele Tinderinnen damit verblüfft, dass ich in Nullkommanix ihre Handynummer hatte.

Mir brachte mein Match mit Petra jedenfalls ein samstagabendliches Date in Regensburg, ein überraschend angenehmes Abendessen zu zweit beim dortigen Inder, eine lange und intensive Runde durch die Regensburger Bars – und nach dem ersten Gin Tonic des Abends die Erkenntnis: Übernachtung dort ist unumgänglich. Bis dahin hatte ich mir demonstrativ ein Alkoholverbot auferlegt, um noch heimfahren zu können. Petra ermutigte mich zum Sinneswandel. Und zu mehr, so wie sie mir immer öfter immer tiefer in die Augen sah. Schließlich gab’s in der Bar vor ihren Freunden den ersten Kuss, auf dem Heinweg auf der Straße weitere und dann eine stürmische Nacht. Seitdem habe ich sie nie mehr gesehen. Ich habe dank Tinder inzwischen gelernt, dass das ein One-Night-Stand ist. Abgekürzt ONS oder das, was viele Tinder-Frauen bereits im Profil ausschließen.

Nicht so meine kurzfristige Herzensdame im Januar in Malibu. Sie: „Is that, what Tinder is all about?“ („Also darum geht’s bei Tinder?“). Ich: „I guess so!“ („Scheint so“). Dieser knappe Dialog stammt aus einem Hotelbett unweit der pazifischen Küste. Sabine ist Niederbayerin, lebt aber seit gut zehn Jahren in Los Angeles. Wir lernten uns über Tinder kennen. Ich besuchte sie gleich am ersten Abend meiner dreitägigen Geschäftsreise in ihrem Apartment. Da kam uns noch ein Besuch dazwischen. Drei Stunden später ging’s über den Tinder-Chat weiter. Jetzt sei sie wieder alleine und würde gerne noch losziehen. Ich lud sie in mein schönes Hotel ein, sie kam per Uber.

Passt irgendwie zu Tinder, dass sie sich auch den Chauffeur virtuell aussucht, so wie mich als One-Night-Stand. Tinder und Uber – eine gemeinsame Erscheinung unserer Zeit? Irgendwie schon: Mit Tinder spart man Zeit, mit Uber Geld, und beide machen mit alten Traditionen Schluss. Im Hotel flogen dann die Fetzen. Dass wir uns auf Englisch darüber unterhielten, ob’s bei Tinder wohl vor allem „darum“ gehe, lag wohl einfach an der noch anhaltenden Erregung. Als die verflogen war, wussten wir beide: Das war’s. Zumindest in diesem Fall geht’s bei Tinder definitiv nicht um mehr.

Ähnlich bei „IreNe“ aus der Nähe von Linz. Die Oberösterreicherin schreibt gleich deutlich im Profil: „No Relationship – No Emotions – Just Fun“. Perfekt für mich. Ich bandle gleich nach dem Match heftig mit ihr an. Leider ist Linz eine ganze Meile entfernt, aber vielleicht lohnt sich’s bald mal. Von ihren Fotos her ist das der Fall, und wenn sie mit ihrem Alter nicht geschwindelt hat. Sehr oft wird mit beidem geschwindelt, das merkt man dann brutal beim ersten Date. Tröstlich, wenn das wenigstens nur einen Kaffee und nicht gleich ein Dinner kostet. Denn so konservativ sind die Tinder-Damen meist doch, dass sie sich gerne einladen lassen.

Ob der Monaco Franze heute Tindern würde? Ich glaube ja. Er würde sich wie ich sicher nicht voll drauf konzentrieren, sondern damit spielen. Das Stöbern in vielen weiblichen Profilen macht einfach Spaß. Drum habe ich beim Alter 28 bis 55+ und bei der Distanz die vollen 159 km eingestellt. Innerhalb dieser Grenzen werden mir sämtliche Tinder-Frauen angezeigt – ich bin übrigens 48 und fühle mich all diesen Altersklassen gewachsen. Egal, ob ich zu Hause bin oder in einem Hotel in Malibu. Ich bin überzeugt: Der Monaco Franze hätte seine wahre Freude an Tinder. Denn Tag und Nacht, im Büro und unterwegs oder am Wochenende in der Freizeit:

A bisserl Tinder geht immer.

Expertin: So führt Flirten zum Erfolg

Wie date ich erfolgreich per App? Welche Profil-Einstellungen und erste Sprüche ziehen – und welche törnen eher ab? Die tz hat mit der Dating-Expertin Pamela Moucha von Singleboersen-Vergleich.de gesprochen.

Ihre Tipps:

1. Das Profilbild auf Dating Apps

▶ Don’t!

Keine stümperhaften Selfies vor dem Badezimmerspiegel bei Männern, mögen die Oberkörper auch noch so muskulös sein. Fotos beim Alkoholtrinken kommen auch nicht gut an. Männer wiederum stehen nicht auf ein dümmliches Duckface oder Frauen, die mit Haustieren schmusen. Für beide gilt: Keine Bilder, auf denen eine andere Person, womöglich sogar die Ex-Partner/in stümperhaft rausgeschnitten wurde!

▶ Do!

Ein gelungenes Portrait (Nahaufnahme), das einen authentischen Eindruck vermittelt, eventuell ergänzt durch ein Ganzkörperfoto (letzteres schätzen vor allem Männer). Super: Fotos, die bei interessanten Aktivitäten entstanden sind, z. B. tauchen oder ein Instrument spielen. Frauen mögen Männer, die den Blick etwas abwenden und nachdenklich schauen. Männer beeindrucken Frauen, die auf ihrem Profilbild direkt in die Kamera schauen und den Mann quasi direkt anblicken.

2. Profil-Motto

▶ Don’t!

Abgedroschene Zitate und Sprüche à la „Carpe diem“ vermeiden! Ebenso Aussagen im Stil von „Mal schauen, was hier geht“. Negativformulierungen wie „Männer, die nur Sex wollen, haut ab!“ möglichst vermeiden.

▶ Do!

Alles, was lustig, raffiniert, klug, poetisch, liebenswert ist und Neugierde erweckt.

3. Der Nickname

▶ Don’t!

Negativformulierungen wie „EinsamEr“ ziehen nicht. Zu plumpe sexuelle Anspielungen wirken auf Frauen eher abschreckend („LongJohn“ oder „WilderHengst“). Frauen mit Nicknames wie „LittleBitch“ oder „BlondesLuder“ müssen mit einschlägigen Kontaktanfragen rechnen.

▶ Do!

Alles, was Humor verrät, am besten noch mit einem Schuss Selbstironie („Sahneschnitte“ oder „Filetstück“). Wem nichts Tolles einfällt, der kann sich auch einfach mit seinem Vornamen „Tom“ oder „Melli“ anmelden.

4. Kontakt anbahnen

▶ Don’t!

Nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen: Plumpe sexuelle Anmache bewirkt, dass vor allem Frauen wieder abspringen.

▶ Do!

Das erste Anpirschen sollte kurz und knackig sein. Wer beim Wort-Ping-Pong schlagfertigen Wortwitz beweist, ist auf der Gewinnerseite („Hey, was läuft?“ – Antwort: „Die Waschmaschine.“)

5. Das 1. Date

▶ Don’t!

Nicht hemmungslos betrinken, sondern einen einigermaßen klaren Kopf behalten. Nicht zu Hause, sondern im Café, Kneipe, sprich an einem öffentlichen Ort!

▶ Do!

Pünktlich kommen! Dates, die über mobile Flirt-Apps wie Lovoo oder Tinder arrangiert werden, beinhalten die volle Bandbreite an Möglichkeiten - vom One-Night-Stand über eine nette Unterhaltung bis hin zum Verlieben. Wer sich das bewusst macht, wird vielleicht überrascht, aber nicht so schnell enttäuscht.

Das sind die beliebtesten Dating-Apps

Sein Schatzi via Smartphone finden: Dating-Apps boomen! Doch nicht nur Tinder und Lovoo sind beliebt – es gibt viel mehr.

Die Flirt-App Badoo etwa gehört laut date.de zu den größten Anbietern mit angeblich 3,5 Millionen Singles. Badoo ist im Prinzip kostenlos – wenn man die Kontaktaufnahmen auf täglich zehn neue Kontakte beschränkt.

Auch Jaumo ist eine beliebte Dating-Anwendung. Sie ist prinzipiell umsonst, nur bestimmte Funktionen sind kostenpflichtig. Man kann sich bei der App anmelden und sein Profil mit seinem Facebook-Profil verknüpfen. Bei der Kontaktaufnahme sieht man, wann sein Kandidat das letze Mal online war – ob es sich lohnt, Kontakt aufzunehmen.

Mit dem teilweise kostenfreien meetOne-App kann man seinen Freund/seine Freundin in nächster Nähe finden. Laut chip.de sind die Nutzer dieser App mit 22 bis 30 Jahren relativ jung, die Mischung aus Frauen und Männern ist nahezu ausgeglichen. Nach einer einfachen Anmeldung kann man sein Profil frei gestalten, es auch nur benutzen, um Freunde oder Bekannte zu finden.

Das Datingportal neu.de ist aus dem Internet bekannt, es gibt aber auch eine App. Hier sind die Nutzer laut chip.de etwa 30 bis 50 Jahren alt, es werden viele Details abgefragt, die einem wiederum auch die detaillierte Partner- Suche ermöglichen.

Auch die Flirt-Apps Twoo und Zoosk sind beliebt. Erstere überzeugt laut date.de durch seine große Mitgliederzahl und seine (nicht unbedingt kostenlosen) Featers wie den Zufalls-Chat oder den Versand von „Geschenken“. Zoosk bietet ein „Flirtkarussell“ und hat in Deutschland etwa eine Million Mitglieder.

So funktioniert Tinder

App runterladen: Und so schnell können Sie im Netz auf Partnersuche gehen: Einfach im App-Store (iOS) oder im Google Play Store (Android) die Anwendung suchen, die Tinder-App installieren und an einem gewünschten Platz auf Ihrem Bildschirm speichern. Das Flammen-Symbol ist das Markenzeichen der Single- und Flirtbörse. Vorsicht: Nicht jeder ist auf heiße Dates oder schnelle Abenteuer aus. Nicht wenige suchen Freundschaften – aber auch so manche Ehe wurde schon wegen der App geschlossen.

Profil erstellen: Jetzt geht’s darum, den potenziellen Flirtpartner von sich zu überzeugen. Wichtigste Entscheidung: Das Profilbild. So tiefgründig die Gespräche nach dem Kennenlernen auch sein mögen – bei Tinder geht’s erst einmal oberflächlich zu. Der erste Eindruck zählt! Sie können auch mehrere Fotos von sich hochladen, zuschneiden und mit passenden Effekten noch auffallender gestalten. Ergänzen Sie Ihr Profil mit aufschlussreichen Informationen zu Ihrer Person wie Hobbys, Beruf und Musikgeschmack.

Liken - oder nicht: Wer die Wahl hat, hat die Qual! Bestimmen Sie unter dem Menüpunkt „Einstellungen“, in welchem Radius Sie auf Partnersuche gehen möchten. Wählen Sie den kleinstmöglichen Umkreis, könnte Ihre neue Liebe sogar in der Nachbarwohnung sitzen. Jetzt können Sie sich durch ein riesiges Angebot von Kandidaten und Kandidatinnen „durchwischen“. Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Dann streichen Sie mit Ihrem Finger nach rechts. Sind Sie weniger angetan, sagen sie „Nope“ und wischen nach links – so einfach geht’s!

Das Match: Es gibt einen entscheidenden und gleichermaßen praktischen Haken: Sie können nur mit demjenigen Kontakt in Form einer schriftlichen Nachricht aufnehmen, der sich auf seinem Smartphone auch bewusst für Sie entschieden hat. Die Rede ist hier vom sogenannten „Match“, der Übereinstimmung – „Es passt!“, verkündet dann Tinder auf ihrem Bildschirm. Der erste Schritt wäre also getan. Jetzt gilt es, den offensichtlich guten ersten optischen Eindruck auch aufrecht zu halten. Plumpe Anmachsprüche sind selten erfolgreich, denken.

Das Date:

Sie nach! Die digitale Welt ist nicht genug! Es kommt tatsächlich zum Treffen zwischen Ihnen und Ihrem Match. Wer also zuvor vielleicht sogar geschummelt, sich interessanter oder attraktiver gemacht hat, als man eigentlich ist, hat nun schlechte Karten. Denn nirgendwo lernt man sich besser kennen als im echten Leben. Die App macht den Anfang, für den Rest sind Sie zuständig!

Im November 2015 fand die erste Tinder-Party in München statt. Wie es dort ablief, lesen Sie hier.

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