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De-Mail unterstützt künftig das PGP-Verfahren.

Sie soll das Leben einfacher machen

De-Mail: Die wichtigsten Fakten

Berlin - Die digital signierte De-Mail soll den Schriftverkehr zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen auf Papier weitgehend ersetzen. Das müssen Sie über De-Mail wissen.

De-Mail soll einmal den Schriftverkehr zwischen Behörden, Unternehmen, Bürgern und Verbrauchern ersetzen. Doch bislang ist diese Art der E-Mail nicht sonderlich beliebt. Aktuell haben sich rund zwei Millionen Menschen in Deutschland ihre De-Mail-Adresse gesichert, aber nur mehrere Hunderttausend haben sich auch identifiziert und nutzen den digital signierten Schriftverkehr.

Innenministerium und Anbieter wollen das ändern - auch durch einfachere Verschlüsselung. Ab April wollen die großen De-Mail-Provider Telekom, Francotyp-Postalia und United Internet (UI), also 1&1, GMX und Web.de, ein Browser-Plug-in anbieten, mit dem Nutzer ihre De-Mails recht bequem mit der PGP-Technik Ende-zu-Ende verschlüsseln können. Hier die wichtigsten Fakten zur De-Mail.

So wird es beantragt: Ein De-Mail-Konto zu eröffnen, ist nach wie vor recht kompliziert. Man muss sich nämlich eindeutig identifizieren. Das kann über den elektronischen Personalausweis oder eine elektronische Signatur funktionieren. Auch eine persönliche Identifikation ist möglich - etwa in Niederlassungen der Telekom. Manche Anbieter schicken auch Personal zum Kunden. Künftig sollen sich Nutzer nach Angaben von Dirk Backofen, Leiter Marketing Geschäftskunden bei der Telekom, auch über ein bestehendes Bankkonto anmelden können. Registrieren kann man sich auf den Webseiten der Anbieter.

Das kostet es: Monatliche Kosten berechnet momentan keiner der De-Mail-Provider. Allerdings können für die Registrierung Kosten anfallen. UI etwa berechnet zwischen 6 und 10 Euro, bei der Francotyp-Postalia-Tochter Mentana-Claimsoft kostet es zwischen 13 und 15 Euro - aber nur, wenn sich der Kunde nicht digital identifizieren kann und eine persönliche Identifikation nötig ist. Bei der Telekom ist sowohl die Einrichtung des Postfachs als auch die Identifikation kostenlos.

Das kostet der Versand: Der Versand einer De-Mail ist bei UI kostenlos, die Telekom bietet es zunächst bis Ende Januar 2016 kostenlos an. Danach werden nach bisherigen Plänen ab der vierten Mail 39 Cent fällig. Mentana-Claimsoft berechnet momentan ab 28 Cent für eine De-Mail. Aus Providerkreisen hört man aber immer wieder, dass Privatkunden künftig De-Mails kostenlos versenden können. So sollen mehr Nutzer für den Dienst gewonnen werden. Profit könnten die Provider über kostenpflichtige Zusatzoptionen - etwa Empfangsbestätigungen - erzeugen.

Das sind die Voraussetzungen: De-Mail hat einige technische Voraussetzungen, die der Nutzer erfüllen muss. Es funktioniert beispielsweise nur mit neueren Browsern, die mindestens den Transportverschlüsselungsstandard TLS 1.2 unterstützen. Das von der Arbeitsgemeinschaft De-Mail vorgestellte Verschlüsselungs-Plug-in soll außerdem erst einmal nur mit den Browsern Firefox und Chrome funktionieren. Beide sind allerdings kostenlos erhältlich.

dpa

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