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Ein Bildschirmreiniger aus dem Fachhandel macht sauber, ohne Spuren zu hinterlassen. Foto: Franziska Gabbert

Der Dreck muss weg: Den Touchscreen schonend reinigen

Flecken und Schlieren auf dem Bildschirm sehen nicht gut aus und stören bei der Arbeit oder beim Spielen. Aber wie bekommt man sie streifenfrei weg? Und welcher Reiniger ist der beste?

Göttingen (dpa/tmn) - Kein Bildschirm wird auf lange Sicht von hartnäckigen Flecken verschont. Aber wie werden die Displays von Smartphone und Computer am besten gereinigt?

Falko Hansen vom Telekommunikationsportal "teltarif.de" rät zu einer Reinigungsflüssigkeit speziell für Bildschirme. "Scharfe Wirkstoffe können die Oberflächen angreifen." Das heißt: lieber Finger weg von Glasreinigern und Co. Im schlimmsten Fall kann der Bildschirm durch die Putzaktion beschädigt werden - etwa wenn empfindliche Beschichtungen angegriffen werden. Allenfalls ist noch ein feuchtes Tuch zum Reinigen des Monitors akzeptabel. Dabei gilt: gut auswringen, so dass kein Wasser mehr aus dem Tuch spritzt.

"Die Reinigungsflüssigkeit oder das Wasser darf auf keinen Fall an der Oberfläche runterlaufen", sagt Hansen. Das Wasser könnte in den Bildschirmrand fließen und dort verdunsten. Übrig bleiben nur noch Mineralien in Form von Kristallen. "Das kann zu Kurzschlüssen oder anderen technischen Problemen führen."

Für Nutzer, denen das Putzen jetzt schon kompliziert erscheint, gibt es einen einfachen Tipp: Reinigungstücher. Diese funktionieren ähnlich wie Brillenputztücher - allerdings mit der richtigen Reinigungsflüssigkeit und der optimalen Dosierung. So kann kein Wasser in irgendwelche Ritzen laufen und keine ungewollte chemische Reaktion entstehen. Einziger Nachteil: Sie trocknen schnell aus.

Für das Staubwischen empfiehlt er Mikrofasertücher. Mit Baumwoll- oder Papiertüchern kann auch gewischt werden. "Man sollte nur darauf achten, dass kein Dreck in den Tüchern hängt. Dadurch könnten eventuell Kratzer entstehen."

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