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Wertvolles Hilfsmittel für Profis: Wer mit einem Belichtungsmesser umgehen kann, erzielt gerade mit analogen Kameras oft die besseren Ergebnisse. Foto: Andrea Warnecke

Der externe Belichtungsmesser hat noch nicht ausgedient

Belichtungsmessung kann heute jede Kamera erledigen. Doch die früher unentbehrlichen externen Messgeräte sind dadurch noch nicht abgemeldet. Gerade bei Studioaufnahmen profitieren Fotografen von ihnen. Spezielle Smartphone-Apps sind eine günstige Alternative.

Hannover (dpa/tmn) - Auch wenn die intelligente Belichtungsmessung moderner Kameras kaum Wünsche offen lässt, gibt es noch immer viele Einsatzmöglichkeiten für externe Belichtungsmesser. Besonders für Studioaufnahmen sind die Geräte praktisch, berichtet die Zeitschrift "c't Digitale Fotografie" (Sonderausgabe 2015).

Müssen etwa Lichtquellen wie Dauerlicht und Blitzlicht aufeinander abgestimmt oder Flächen gleichmäßig ausgeleuchtet werden, erleichtern die Belichtungsmesser dem Fotografen die Arbeit.

Auch Nutzer alter Analogkameras, bei denen der Belichtungsmesser defekt ist oder fehlt, können mit den externen Messgeräten bessere Aufnahmen machen. Je nach Modell sind Messungen für Dauerlicht, aber auch für Blitzlichtaufnahmen möglich. Die meisten Geräte eignen sich für beides. Am Markt verfügbare Modelle kosten zwischen rund 100 und 650 Euro.

Eine günstigere Alternative sind Belichtungsmesser-Apps für das Smartphone. Sie nutzen die Kamera und Lichtmessung des Telefons und geben Informationen für die richtige Blende und Belichtungswahl. Sie sind häufig gratis über die Appstores für Android und iOS erhältlich, einzelne Versionen kosten bis zu vier Euro. Die Experten empfehlen allerdings, die Messergebnisse bei unterschiedlichen Lichtsituationen vor dem ersten Einsatz mit denen der Kamera abzugleichen - sofern diese einen funktionsfähigen Belichtungsmesser hat. Aus den Abweichungen lassen sich die passenden Korrekturwerte ermitteln.

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