Hubertus Heil wird SPD-Generalsekretär in Berlin

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In welchem Rechenzentrum und bei welchem Anbieter die eigene Webseite landet, hängt auch davon ab, welche Leistungen benötigt werden. Foto: Martin Schutt

Der richtige Webhoster - Einen Platz für die Webseite finden

Die eigene Website im Netz muss nicht teuer sein. Die meisten Hoster bieten schon für ein paar Euro im Monat Einsteigerpakete an. Baukastensysteme helfen bei der Gestaltung. Worauf man bei der Auswahl achten sollte.

Berlin (dpa/tmn) - 16 Millionen Websites mit der Endung ".de" gibt es in Deutschland. Auch wenn das Wachstum nicht mehr ganz so steil verläuft wie in früheren Jahren: Für Unternehmen ist die eigene Website inzwischen unverzichtbar.

Auch Privatleute können sich ohne viel Aufwand und Kosten eine eigene Internetpräsenz bauen. Dafür braucht man nur ein wenig Zeit - und einen Hoster. Diese "Gastgeber" (von englisch "Host") beherbergen die Daten der Website in ihren Rechenzentren und stellen die Infrastruktur zur Verfügung. Aber welcher Anbieter soll es sein?

"Es gibt internationale und deutsche Anbieter - angefangen von kleinen, regional bekannten bis hin zu weltweit vertretenen Großunternehmen", sagt Lars Steffen vom eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft. Die Art der Leistungen und zusätzlichen Services variiert stark.

Wichtiges Entscheidungskriterium ist der Kundenservice. "Oft grenzen sich die regionalen Anbieter durch ihren Support von den Großen ab. Man erreicht dort leichter einen Techniker und bekommt auch mal eine völlig individuelle Lösung für sein Problem", sagt Andreas Streim vom IT-Verband Bitkom. "Sehr günstige Anbieter bieten gar keinen Support, um die Preise möglichst niedrig zu halten. Bei großen Anbietern gibt es umfangreiche FAQ-Datenbanken und Video-Tutorials", sagt Steffen.

Hier kann man auch lernen, wie der anfangs etwas ungewohnte Upload von Fotos und anderen Dateien auf den Server des Hosters funktioniert. Das geschieht meist per File-Transfer-Protokoll (FTP). "Es gibt eine große Auswahl an kostenfreien und gebührenpflichtigen Programmen, die man sich im Internet von den Websites der jeweiligen Anbieter herunterladen kann", sagt Steffen.

Was es kostet, die eigene Webseite ins Netz zu beringen, hängt von den Leistungen ab, sagt Steffen. Also vom Speicherplatz, vom monatlichen Datenverkehr, weiteren Optionen wie E-Mails, Datenbanken oder der Vertragslaufzeit. Was auch immer man bucht: "Für fünf bis zehn Euro ist alles dabei, was Privatleute oder kleine Mittelständler brauchen - auch die Möglichkeit für ein Shopsystem oder komplexe Formulare", sagt Streim. Die günstigsten Angebote gibt es schon für rund zwei bis drei Euro.

Es geht aber auch ganz kostenlos. Dann muss man allerdings mit einigen Einschränkungen leben. "Dazu zählen kein oder nur sehr minimaler Support und meist die Einblendung von Werbebannern und Werbe-Popups auf der eigenen Website", erklärt Steffen. Außerdem bekomme man bei fast allen dieser Anbietern keine eigene Domain, sondern nur eine Subdomain nach dem Schema "Username.Anbietername.net". "Der Vorteil an kostenlosen Angeboten ist, dass man ohne finanzielles Risiko einfach mal ausprobieren kann, wie es funktioniert", sagt Streim.

In der Regel bucht man sein Paket online über die Website des Hosters, erklärt er. "Dabei legt man sein Kundenkonto direkt mit Anschrift und Kontaktdaten an. Meistens ist dafür eine bereits vorhandene E-Mail-Adresse erforderlich", sagt Steffen. Beim Bestellprozess kann man auch prüfen, ob eine bestimmte Internetadresse noch verfügbar ist. Das geht aber auch auf der Seite der Denic, jener Organisation, die in Deutschland die Internetadressen verwaltet. Endungen mit ".de" sind meist schon vergeben, anders ist das bei den neuen sogenannten Top-Level-Domains wie ".app", ".bayern" oder ".cloud". Allerdings können deren Preise über denen einer ".de"-Domain liegen.

Eine praktische Sache ist auch die integrierte Installation von Content-Management-Systems wie Wordpress oder Joomla! per Mausklick im Kundenkonto, sagt Steffen. Viele Anbieter stellen solche Softwarepakete gleich mit zur Verfügung. Das ursprünglich für Blogger entwickelte Wordpress hat sich inzwischen zu einem Rundumprogramm zur Webseitenerstellung und -verwaltung gemausert. Auf der Homepage von Wordpress kann sich einen kostenlosen Blog einreichten. "Das ist eine einfache Variante, die man sich überlegen kann", sagt Streim. Ein andere Möglichkeit für Einsteiger seien sogenannten Homepagebaukästen. Sie bieten vorgefertigte Layouts beispielsweise für bestimmte Berufsgruppen wie Architekten oder Zahnärzte.

Webseite von Wordpress

Webseite von Joomla!

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