Elf weitere Programme als Alternative zum Internet-Explorer

Deutsche Windows-Nutzer können Browser wählen

Hamburg. Auch deutsche Windows-Nutzer haben jetzt die Wahl: Von diesem Mittwoch an (17. März) können sie entscheiden, welcher Browser parallel zum Betriebssystem eingerichtet wird.

Softwarehersteller Microsoft bietet Verbrauchern neben dem hauseigenen Internet Explorer elf weitere Programme als Alternativen an. In den anderen Ländern der Europäischen Union (EU) rief das Unternehmen bereits Anfang März zur Browser-Wahl auf.

Mit dem Schritt macht es Zugeständnisse an die europäischen Wettbewerbshüter. Über die Update-Funktion des Betriebssystems Windows wird ein Fenster geladen, in dem die Nutzer zur Wahl eines Standard-Browsers aufgefordert werden. Angeboten werden neben dem Internet Explorer unter anderem die Programme Firefox, Chrome, Safari und Opera.

Bis Ende Mai will Microsoft die Maßnahme beenden. Das US-Unternehmen hatte im Dezember auf Druck der Europäischen Kommission zugesagt, den Zugang zu anderen Browsern zu erleichtern. Daraufhin stellte die Behörde ein Verfahren gegen den weltgrößten Software-Hersteller ein.

Die Wettbewerbshüter in Brüssel hatten ihm vorgeworfen, seine Marktmacht zu missbrauchen, weil er Windows mit dem eigenen Internet Explorer ausliefert. Bei Betriebssystemen für Computer und Laptops hat Microsoft einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent.

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