Auswertung von Nutzungsstatistiken

Digital gekaufte Videospiele: Ein Drittel wird nie gespielt

Berlin - Mit einem Klick gekauft: 781 Millionen Videospiele hat die Plattform Steam bisher unter die Kunden gebracht. Ein Drittel der Spiele wird nie installiert - warum ist das so?

Ein gutes Drittel der über Onlinevertriebsplattformen verkauften Spiele (36,9 Prozent) werden nicht ein einziges Mal gespielt. Das berichtet Ars Technica auf Basis von ausgewerteten Nutzungsstatistiken von Kunden der Download-Plattform Steam. Ein Großteil dieser Titel werde demnach nach dem Kauf nicht einmal heruntergeladen und installiert. Insgesamt wurden über die Plattform bislang rund 781 Millionen Kopien diverser Videospieltitel verkauft.

Gründe für die vielen Karteileichen könnten Sammeltrieb und die ständigen Verkaufsaktionen der Downloadplattformen sein. In einer Umfrage unter 1400 Lesern des Gamer-Portals „Kotaku“ gaben rund 79 Prozent an, gerne bei Sonderangeboten zuzugreifen. Der durchschnittliche Spieler kauft demnach rund 60 Prozent seiner Spiele zu reduzierten Sonderangebotspreisen. Nur rund 20 Prozent der Titel würden zum vollen Kaufpreis erworben. Häufig gibt es in Aktionen außerdem etwa beim Kauf von einem Spiel ein weiteres hinzu, oder es werden für einen günstigen Festpreis mehrere Titel auf einmal angeboten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nur drei Prozent würden Facebook-AGB komplett zustimmen
Viele Internetnutzer machen sich nicht die Mühe, die AGBs von Diensten gründlich zu studieren, bevor sie zustimmen. Auch wer ein Facebook-Konto erstellt, übergeht oft …
Nur drei Prozent würden Facebook-AGB komplett zustimmen
App-Installation aus anderen Quellen ändert sich bei Android
Android-Nutzer beziehen die meisten Apps über den Googles Play Store. Stammen die Anwendungen aus anderen Quellen, wird für die Installation eine Zustimmung verlangt. …
App-Installation aus anderen Quellen ändert sich bei Android
Aktive Minderheit postet laut Analyse viele Hass-Kommentare
Haben Nutzer von sozialen Medien wie Facebook einen Hang zum Hass? Nein, sagt eine neue Studie. Hinter Posts, die andere beleidigen, herabwürdigen oder beschimpfen, …
Aktive Minderheit postet laut Analyse viele Hass-Kommentare
Dating-Apps versagen im Test beim Datenschutz
Dating-Apps wissen mehr über ihre Nutzer als mancher enge Freund. Doch viele Apps schützen diese Informationen nicht. Im Gegenteil: Einige Anbieter teilen intimste …
Dating-Apps versagen im Test beim Datenschutz

Kommentare