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in Dirt Showdown geht es um wilde Show-Rasereien.

Mit Verlosung

Bumm, Krach, Schepper: Dirt Showdown im Test

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München – Quietschende Reifen, Motorengeheul und jede Menge Blechschäden: Bei „Dirt Showdown“ von Namco Bandai geht es im Gegensatz zu den Vorgängern nicht um simulationslastige Rennen, sondern um wilde Show-Rasereien. Mit Verlosung!

Die Dirt-Reihe nimmt eine Rallye-Auszeit! „Dirt Showdown“ präsentiert sich als bombastisches Motorsport-Spektakel: Sprünge, Drifts und Feuerwerks-Fontänen sind in diesem Spiel allenthalben geboten. Wer seine Freude an berstenden Windschutzscheiben, herumfliegenden Reifen und spektakulären Überschlägen hat, bekommt hier wirklich was für sein Geld geboten.

Mit dem gewohnten Rallye-Spiel, bei dem es darum geht, einen Kurs möglichst schnell und möglichst als erster zu durchfahren, hat Dirt Showdown im Prinzip nichts mehr zu tun. Hier steht die Show im Vordergrund. Unfälle werden gewollt provoziert - denn je größer der Schaden an den Fahrzeugen, umso größer der Jubel in der Fankurve. Neben den Crash-Rennen gibt es noch mehrere weitere Spielmodi: In der Variante Demolition-Rampage geht es zum Beispiel nur darum, gegnerische Autos zu Schrott zu fahren - wenn es sein muss, zum Beispiel auch mit Sprüngen von Rampen. Cooles, neues Feature: Alle Autos verfügen in Dirt Showdown über eine Nitro-Einspritzung, die per Knopfdruck aktiviert werden kann und den Wagen mit Karacho beschleunigt. Was sich natürlich auch dazu eignet, anderen Autos voll in die Seite zu krachen. Die Nitro-Leiste füllt sich durch Rammen anderer Fahrzeuge oder durch spektakuläre Sprünge wieder auffüllt. Das verleiht dem Spiel eine taktische Note. Was die Präsentation angeht, so bleibt Codemasters dem Stil der früheren Dirt-Spiele treu. Coole Overlays im Options-Menü und fließende Überleitungen zwischen den Levels werden mit rockiger Musik unterlegt. Die Grafik sieht mal wieder toll aus. Die Fahrzeuge und Zuschauer am Streckenrand sind detailverliebt gestaltet. Auch die Strecken sind schön anzusehen. Laufend explodieren Feuerwerks-Fontänen. Die Fahrtbahnen sind übersät mit Reifen, Strohballen oder Fässern, die nur darauf warten, vom Spieler gerammt zu werden. Auch das Schadensmodell ist extrem detailliert.

Soundtrack wieder erste Sahne

Auch in Sachen Audio gibt es nichts zu meckern. Der Soundtrack mit einem Mix aus Rock und Electro ist mal wieder erste Sahne.Vertreten sind dieses Mal Bands wie Rise Against, Rival Sons oder Freestylers. Gelungen sind auch die Soundeffekte bei Zusammenstößen und Explosionen, was dem Crash-spektakel eine genz besondere Note verleiht. Einziges Manko in Sachen Sound: Der zuweilen unsägliche Kommentator lässt sich nie ganz abschalten. Wie man es aus einigen Fußballspielen kennt, nerven die vermeintlich lustigen Sprüche auf die Dauer ganz gehörig.

Dirt Showdown punktet abermals mit einer großen Auswahl an Arenen, Rennstrecken und Spielmodi. Das Spiel führt einen rund um die Welt – unter anderem in die Metropolen Miami, San Francisco, London und Tokio. Die Rennen finden bei Sonne, Regen oder Schnee statt sowie am Tag und in der Nacht – was sich natürlich immer auf die Schwierigkeit auswirkt. Die Steuerung wurde deutlich einfacher gestaltet als in den Dirt-Rallye-Vorgängern, wodurch Fahrfehler nicht so stark ins Gewicht fallen. Per Splitscreen können zwei Spieler Dirt Showdown am geteilten Bildschirm zocken. Online kann man gegen bis zu sieben Gegner antreten. Fazit: Auch wenn Dirt Showdown mit den Rallye-Vorgängern kaum mehr was zu tun hat, ist es ein klasse Rennspiel geworden. Wer sich für Crash-Orgien und Explosionen begeistern kann, sollte unbedingt einen Blick riskieren.

Verlosung

Gewinnen Sie drei Spiele "Dirt Showdown". Wir verlosen jeweils ein Exemplar für PC, Xbox 360 und PS3.

Um an der Verlosung teilzunehmen füllen Sie bis Freitag, 20. Juli, das Formular unter dem Artikel aus. Bitte geben Sie unbedingt Ihre Konsole bzw. System an.

fro

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