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Nest-Gründer Tony Fadell bei der DLD.

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Nest-Gründer: "Ich verdiene es Milliardär zu werden!"

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München - Es ist der Deal des Jahres im Silicon Valley: Tony Fadell hat sein Unternehmen "Nest", das Hightech-Rauchmelder herstellt, für 3,2 Milliarden Dollar an Google verkauft. Jetzt erklärt er, warum gerade er es verdient hat, Milliardär zu werden.

Es ist Tony Fadells erster großer Auftritt, seit er das Geschäft seines Lebens abgeschlossen hat: Bei der Konferenz "Digital Life Design" (DLD) des Medienhauses Burda sprach der Gründer von "Nest" ausführlich über den Verkauf seines Unternehmens an Google. 3,2 Milliarden Dollar ließ sich der Suchmaschinenkonzern den Hersteller von Hightech-Rauchmeldern, die über W-Lan mit dem Smartphone verbunden sind, kosten.

Fadell ist nicht neu im Digital-Geschäft: Als Angestellter von Apple war er maßgeblich am Design und der Entwicklung des iPods beteiligt. "Ich gründe Unternehmen, seit ich in der Highschool war", sagte Fadell. "Ich hatte massenhaft Misserfolge." Es gehe nicht darum, gleich mit dem ersten Unternehmen erfolgreich zu sein und Milliardär zu werden. Man müsse dabei bleiben und weitermachen. "Ich denke, ich verdiene es jetzt Milliardär zu werden", sagte er und lachte.

Dass der ehemalige Apple-Mann sein Unternehmen ausgerechnet an Google verkauft hat, liege daran, dass die Chemie zwischen ihm und Google-Gründer Larry Page stimme. "Wir beenden gegenseitig unsere Sätze." Fadell glaubt, dass es noch ein langer Weg bis zum vernetzten Haus sein wird. Man müsse sich jedes Gerät einzeln vornehmen und die Probleme lösen, so wie er es mit Rauchmeldern und Thermostaten gemacht hat. Großes Potential sieht Fadell zudem im vernetzten Auto. "Das wird das nächste große Ding", glaubt er.

Philipp Vetter

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