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In "Doom" schlüpft man in die Rolle eines Space Marine, der den Kampf gegen die Höllenkreaturen aufnimmt.

Spieletest

"Doom" im Spiele-Test: So geht Ego-Shooter 

München - 23 Jahre nach Erscheinen von „Doom“ hat Bethesda eine modernisierte Neuauflage des Shooter-Klassikers veröffentlicht. Zum Spieletest mit Video.

Inhaltlich dreht sich „Doom“ um gescheiterte Teleportations-Experimente auf den Marsmonden Phobos und Deimos. Dabei wird unabsichtlich ein Weg in eine von üblen Dämonen bevölkerte Dimension geöffnet. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Space Marine, der den Kampf gegen die Höllenkreaturen aufnimmt.

Der vierte Teil der Baller-Orgie hat es in sich. Im Vergleich zum direkten Vorgänger ist „Doom“ wesentlich schneller und actionreicher. Es gibt weniger Schock-Momente, dafür mehr handfeste und ziemlich blutige Action ohne Zeit zum Durchatmen. Wie schon das Original aus dem Jahr 1993 punktet auch "Doom" im Jahr 2016 mit einer Menge an coolen Waffen. So kommen von der Kettensäge bis zum Raketenwerfer etliche Zerstörungsmaschinen zum Einsatz.

Überhaupt ist es den Entwicklern grandios gelungen, die Atmosphäre des Ur-"Doom" aus den 90er Jahren in unsere Tage zu übertragen. Ständig steht man einer Übermacht an Dämonen gegenüber. Mit letzter Kraft sammelt man ein paar Energiekapseln. Und dann diese Materialschlachten... Wer das Original damals vor dem PC spielte, wird von einer ungalublichen Nostalgie ergriffen. Und sinnieren: Ach, wenn es damals schon diese Hammer-Grafik gegeben hätte... 

Im Mehrspielermodus können sich Spieler in Arenamatches gegeneinander antreten, ein SnapMap genannter Level-Editor ermöglicht das Erstellen eigener Karten.

Anders als das Original aus den 90er Jahren steht „Doom“ nicht auf der Liste der jugendgefährdenden Medien der Bundesprüfstelle für jungendgefährdende Schriften. Trotzdem wird die Neuauflage für Playstation 4, Xbox One und PC erst an Spieler ab 18 Jahren verkauft. Der Preis: rund 60 Euro.

"Doom": Der Spieletest im Video

"Doom": Der Trailer zum Spiel

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