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Kim Dotcom alias Kim Schmitz hat ein 48 Seiten langes Online-Papier zu seiner Verteidigung aufgesetzt.

Mit Online-Papier

Kim Dotcom verteidigt sich gegen US-Vorwürfe

Auckland - Kim Dotcom geht in die Offensive. Der Internet-Unternehmer verteidigt sich mit einem Online-Papier gegen die Vorwürfe der USA.

Der Internet-Unternehmer Kim Dotcom, dem in den USA massive Urheberrechtsverletzungen bei seiner Daten-Plattform Megaupload vorgeworfen werden, hat zu seiner Verteidigung einen ausführlichen Bericht im Internet veröffentlicht.

In dem 48 Seiten langen Papier wirft er den US-Behörden unter anderem vor, die Interessen gesetzestreuer Privatnutzer des vor mehr als einem Jahr geschlossenen Speicherdienstes missachtet zu haben. Außerdem sei Megaupload für Urheberrechtsverletzungen von Kunden haftbar gemacht worden, argumentierte Dotcom am Dienstag.

Die USA fordern die Auslieferung Dotcoms, der in Deutschland zuvor unter seinem früheren Namen Kim Schmitz bekanntgeworden war. Es ist ein kompliziertes Verfahren, unter anderem weil er gesetzwidrig vom neuseeländischen Geheimdienst überwacht worden war.

Laut US-Ermittlern soll Megaupload Urhebern einen Schaden von einer halben Milliarde Dollar zugefügt haben. Dotcom startete unterdessen Anfang dieses Jahres seine nächste Datenplattform Mega.

dpa

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