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Eine britische Firma leiht ihre Drogenspürhunde an Privathaushalte aus. Sie durchsuchen die Kinderzimmer der Sprößlinge besorgter Eltern.

Drogenalarm im Kinderzimmer: Spürhund ermittelt

Portland - Eine britische Firma verleiht ihre Spürhunde an besorgte Eltern. In den Kinderzimmern der Sprößlinge suchen die Vierbeiner nach Drogen. In den USA ist das Konzept bereits erfolgreich.

Sie sind speziell ausgebildete Drogenspürhunde: Cocker Spaniel Holly und ihre Kollegen schnüffeln für die britische Sicherheitsfirma Chilport Limited in privater Mission - seit Kurzem auch in Kinderzimmern.

"Viele Eltern verdächtigen ihre Kinder des Drogenkonsums – wir können Klarheit schaffen", zitiert die schweizer Nachrichtenseite 20min.ch den Firmenchef Trevor Hutchinson.

Er verspricht, dass die Hunde die Kinderzimmer schnell und diskret durchsuchen - vorzugsweise dann, wenn der Nachwuchs außer Haus ist. Werden die Vierbeiner fündig, steht Chilport Limited den Klienten beratend zur Seite und vermittelt Fachleute, die helfen können.

"Es wäre schlimmer, wenn die Eltern sich im Kinderzimmer umsehen und anfingen, durch Sachen zu wühlen oder in Schubladen zu schauen - dann wäre das Vertrauen endgültig gebrochen", argumentiert Hutchinson gegen eventuelle moralische Einwände, berichtet die britische Website heartdorset.co.uk.

In den USA hat sich dieser Service bereits durchgesetzt: Dort haben zwei Mütter das Unternehmen Sniff Dogs gegründet, nachdem sie ihren eigenen Sprößlingen auf die Schliche gekommen waren.

Für umgerechnet knapp 150 Euro pro Stunde durchsucht ein Spürhund mit Begleitperson das Haus, berichtet news.sky.com.

Das Wichtigste aber ist: Da die Sicherheitsfirma ebenso wie das amerikanische Unternehmen privat agieren, sind sie nicht dazu verpflichtet, Drogenmissbrauch den Behörden zu melden.

So bleibt den Jugendlichen ein Eintrag im polizeilichen Führungszeugnis erspart und die Eltern können ihr Geld in eine Therapie investieren, statt es für einen Anwalt ausgeben zu müssen.

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