+
Huawei will bei seinem neuen Flaggschiff P8 durch Design und Kamera punkten. Foto: Huawei

Dünner Kamera-Spezialist: Huaweis neues Top-Smartphone P8

Ein Experte für Fotoaufnahmen ist das neue Smartphone P8 von Huawei. Denn auffällig an dem Gerät mit der dünnen Hülle ist die hochauflösende Kamera. Ab Mai soll der Androide für 499 Euro in den Handel kommen.

Berlin (dpa/tmn) - Huawei hat sein neues Smartphone-Flaggschiff vorgestellt. Das P8 steckt in einem 6,4 Millimeter dünnen Design-Gehäuse aus gebürstetem Metall. Darin verpackt der Hersteller ein 5,2 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung, einen Achtkernprozessor (Kirin 930) und drei Gigabyte (GB) RAM.

Ein besonderes Augenmerk legt Huawei auf die lichtstarke 13-Megapixel-Hauptkamera mit optischem Stabilisator und zweifarbigem Doppel-LED-Blitz, der ein eigener Bildprozessor zuarbeitet.

Als Besonderheit gibt es zahlreiche Bild- und Videomodi wie eine Langzeitbelichtung oder den Regisseur-Modus für Video-Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dazu können per App und WiFi-Direct bis zu drei weitere Androiden verbunden werden. Ihre Kamerabilder sieht der Nutzer dann live auf dem P8 und entscheidet von Moment zu Moment, welche Bilder aus welcher Perspektive er aufzeichnen möchte. Sogar Regieanweisungen können den Kameraleuten auf die Handys geschickt werden.

Im Lichtmalerei-Modus für Fotos kann der Nutzer dagegen das Smartphone bei Dämmerlicht bewegen, so dass kreative Lichtverzerrungen ums Motiv herum entstehen. Wie bei weiteren Filtern ist eine Live-Vorschau schon während der Aufnahme möglich. Full-HD-Videos nimmt das P8 mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf.

Zur weiteren Ausstattung des 144 Gramm schweren P8 zählen LTE (Cat. 4), n-WLAN, Bluetooth 4.1, NFC und eine 8-Megapixel-Frontkamera. Die 16 GB interner Speicher sind per SD-Karte (bis 128 GB) aufrüstbar. Der Akku mit einer Kapazität von 2680 Milliamperestunden lässt sich nicht austauschen. In den Farben Champagner und Grau soll das Smartphone mit Android 5.0 (Lollipop) ab Mai für 499 Euro erhältlich sein.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

No-Name-Geräte: Welche lohnen sich wirklich?
Ein iPhone für 1000 Euro, eine Siemens-Waschmaschine für 1200 Euro – lohnt sich das wirklich? Wie gut sind die Alternativen der Billighersteller? Kann das englische …
No-Name-Geräte: Welche lohnen sich wirklich?
Nintendo-Konsole Switch im Test: Super Mario schick wie nie
München - Super Mario bekommt eine neue Heimat. Nachdem der Kult-Klempner zuletzt mit einer App auf dem iPhone fremdging, erscheint am 3. März die neue Nintendo-Konsole …
Nintendo-Konsole Switch im Test: Super Mario schick wie nie
Videoplattform Vine schließt am 17. Januar
Twitter schaltet seine Video-Plattform Vine ab. Die zugehörige Webseite wird dann in ein Archiv umgewandelt, neue Beiträge können nicht mehr veröffentlicht werden.
Videoplattform Vine schließt am 17. Januar
Virtueller Baukasten für Lego-Fans
Mit Lego lassen sich beeindruckende Dinge bauen. Das muss nicht unbedingt mit echten Bausteinen sein: Wer mag, kann auch virtuelle Lego-Meisterwerke erschaffen.
Virtueller Baukasten für Lego-Fans

Kommentare