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Das Google Doodle zum Earth Day ("Tag der Erde") stellt mehrere Tiere wie zum Beispiel den Zimtkolibri, das Jemenchamäleon, den Mistkäfer oder die Ohrenqualle vor.

Zimtkolibri & Co. stellen sich vor

Earth Day: Google Doodle zum "Tag der Erde"

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München - Google feiert den "Earth Day" ("Tag der Erde") mit einem Google Doodle. Wer am 22. April die Suchmaschine nutzt, wird von Zimtkolibri, Jemenchamäleon, Ohrenqualle, Mistkäfer und Co. begrüßt.

Jedes Jahr am 22. April feiert die Menschheit den "Earth Day" ("Tag der Erde"). Es gibt ihn seit 1970, allerdings zunächst nur in den USA. 1990 wurde er dann zu einem internationalen Feiertag. Und seit 2001 steuert Google jedes Jahr am 22. April ein Google Doodle zum "Tag der Erde" bei.

"Earth Day" 2014: Kampagne für grünere Städte

Inzwischen wird der "Earth Day" in über 190 Ländern auf der ganzen Welt mit Aktionen begleitet. Sie alle haben zum Ziel, das Bewusstsein für die atemberaubend schöne Natur, die uns umgibt, zu stärken - und auf die Zerbrechlichkeit des Ökosystems hinzuweisen. Am "Tag der Erde" geht es also um unsere Umwelt, wie wir mit ihr umgehen und wie wir sie erhalten können. Für den "Earth Day" 2014 wurde von den Organisatoren eine Kampagne für "grüne" Städte ("Green Cities Campaign") erarbeitet. Sie soll Städten auf der ganzen Welt helfen, nachhaltiger, sauberer und gesünder zu werden und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Der Fokus liegt dabei auf Energie, Gebäuden und Transport.

Der "Tag der Erde" in Deutschland

So sah das allererste Google Doodle zum "Earth Day" im Jahr 2001 aus.

Auch in Deutschland gibt es anlässlich des "Earth Day" mehrere Aktionen. In Hamburg wird ein sogenanntes Greenskate organisiert. Zu dem Treffen reisen Longboarder aus verschiedenen Ländern an und machen mit ihren Sportgeräten die Stadt unsicher. Das Longboard soll im Rahmen von Greenskate als umweltfreundliches Verkehrsmittel präsentiert werden. Das Baltic Environmental Forum Deutschland lädt am 29. April zur Abschlussveranstaltung des Langzeitprojektes "mobile2020" ein, das sich unter anderem mit Radl-Aktionen in mehreren Städten für nachhaltige Mobilität einsetzt. In Kassel wird am 27. April ein Umwelt- und Kultur-Festival veranstaltet. Der "Earth Day" soll an diesem Tag nachträglich mit Musik, Essen und diversen Aktionen gefeiert werden.

Google Doodle zum "Earth Day": Zimtkolibri, Ohrenqualle & Co. sagen "Hallo"

Beim Google Doodle stehen in diesem Jahr die Tiere im Mittelpunkt: User, die die Suchmaschine nutzen, werden von einem Zimtkolibri begrüßt, der Nektar aus zwei Blumen saugt. Lässt man die Maus über dem animierten Google Doodle ruhen, kann den Satz "Der Zimtkolibri wünscht dir einen schönen Tag der Erde!" lesen. Klickt man auf das Google Doodle, verändert es sich. Nach dem Zufallsprinzip stellen sich zwei Schneeaffen, ein Mistkäfer, eine Ohrenqualle, ein Kugelfisch und ein Jemenchamäleon vor. Sie alle wünschen "einen schönen Tag der Erde!". Wer mehr über die einzelnen Tiere erfahren möchte, kann auf die Lupe rechts unten im Google Doodle klicken.

Google spuckt dann Suchergebnisse zu Zimtkolibri, Ohrenqualle, Jemenchamäleon, Mistkäfer & Co. aus. Auf diesem Weg erfährt man zum Beispiel, dass es über 150 verschiedene Mistkäfer-Arten gibt. Oder lernt, dass Schneeaffen in Regionen von bis zu knapp 3200 Höhenmetern leben können. Oder dass der Zimtkolibri die am nördlichsten verbreitete Kolibriart ist.

Darum gibt es Google Doodles

Google nutzt Google Doodles, um Feiertage, Geburtstage oder das Leben beziehungsweise die Werke oder Erfindungen berühmter Menschen zu würdigen. Eines der letzten Google Doodles war das am 20. März 2014 anlässlich des kalendarischen Frühlingsanfangs beziehungsweise der Tagundnachtgleiche.

So sah das allererste Google Doodle im Jahr 1998 aus. Larry Page und Sergey Brin, die beiden Gründer, hatten sich das Logo mit dem Strichmännchen ausgedacht.

Die Idee zum Google-Doodle hatten die Gründer Larry Page und Sergey Brin schon 1998. Damals bestand es noch aus einem Strichmännchen hinter dem zweiten "o" und war als lustige Nachricht für Google-User gedacht, um zu signalisieren, dass die Chefs gerade nicht im Haus sind. Zwei Jahre später baten Page und Brin den Praktikanten Dennis Hwang, ein Google-Doodle anlässlich des französischen Nationalfeiertags zu designen. Die User waren begeistert - und Hwang fortan Googles Doodle-Chefdesigner. Inzwischen gibt es ein ganzes Team, das sich um immer neue Doodles kümmern muss. Insgesamt wurden schon über 1000 Grafiken und Animationen für das Google-Logo designt. Einsehen kann man sie auf der "Google Doodle"-Seite.

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