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Humorvoll: Wolfram Alpha ist schlagfertig.

Antwortmaschine

Humorvolle Antwortmaschine: Wolfram Alpha versteht Spaß

Erst wenige Tage am Netz, offenbart die Antwortmaschine Wolfram Alpha den Humor seiner Erfinder. Bei bestimmten Fragen reißt Wolfram sogar Witze.

In der Nacht von Freitag auf Samstag stellte der Mathematiker Stephen Wolfram seine neue Such-, oder besser: Antwortmaschine Wolfram Alpha ins Netz. Anders als bei Google werden auf eine Suche nicht eine Liste von Links ausgespuckt, sondern die Antwort auf eine Frage - kombiniert aus Internet- und Lexikonwissen.

Von Nutzen ist Wolfram Alpha eher für Wissenschaftler und Mathematiker, doch auch Otto-Normaluser kann seinen Spaß haben - obwohl die Maschine bisher nur englisch spricht. Die Programmierer haben nämlich einen Haufen Easter Eggs versteckt - das sind humorvolle Antworten, die durch bestimmte Fragen ausgelöst werden. Mashable hat zweimal zehn solcher Easter Eggs gefunden. Und dabei beweist Wolfram Alpha nicht nur Humor, sondern umfassende Textsicherheit in Literatur und Musik:

Hello“ - „Hello, Human“

To be or not to be ...“ - „... that is the question.“ (aus Hamlet)

Where have all the flowers gone?“- „Long time passing“ (Nach einem Folksong von Pete Seeger.)

Probieren Sie es selber aus. Villeicht mit Fragen wie: „How old are you?“ oder „What is the answer to life?“ Die Antworten sind erstaunlich und manchmal reißt Wolfram sogar Witze.

Von Zeitungen getestet

Den Nutzen der Antwortmaschine haben viele Zeitungen getesten und sind zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen gekommen: Welt Online meint, dass die Wolfram-Suche zwar schneller Ergebnisse liefert als Google, man aber vorher wissen muss, was man wissen will und was Wolfram Alpha wissen könnte. Außerdem listet die Zeitung Dinge auf, die schnell und einfach ausgespuckt werden: Der aktuelle Wetterbericht, Währungskurse, Zeitzonen werden verglichen und Maßeinheiten umgerechnet. Aber ein Google-Killer ist Wolfram Alpha ganz sicher nicht.

Die Einzigartigkeit der Antwortmaschine ist laut dem Branchendienst t3n ihr Vorteil: „Daten aus verschiedenen Quellen werden miteinander verknüpft und ergeben in ihrer Zusammenstellung etwas komplett Neues.“ Doch es gebe auch zahlreiche Probleme, bemerkt der Autor und erklärt diese. Das Handelsblatt findet deutlichere Worte „Wolfram Heißluft“ heißt es dort, und, dass die Antwortmaschine wohl langfristig für die meisten User keinen Nutzen bringt.

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