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Zwei Gerichtsurteile für Ebay-Nutzer.

Ebay-Nutzer dürfen keine Fotos der Hersteller benutzen

Millionen Deutsche verkaufen ihre Habseligkeiten bei Ebay. Doch was Produktfotos, Rückgabe und Betrüger angeht, ist Vorsicht geboten.

Wer bei Ebay nichts ahnend ein Foto von der Homepage des Herstellers für seine Auktion benutzt, kann was erleben. Das ist rechtswidrig, urteilte das Landgericht Brandenburg, schreibt Heise.

Der Stern erzählt die Geschichte: Für den Verkauf seines gebrauchten Navigationsgerätes nutzte ein Verkäufer ein Foto, dass auch der Hersteller für seine Werbung verwendet. Dieser mahnte ihn ab. Schließlich landete der Fall vor Gericht und der Ebay-Nutzer verlor. Er musste insgesamt 3000 Euro bezahlen. Davon waren nur 40 Euro Honorar für den Urheber bestimmt, der Rest waren Gerichtskosten. Das Urteil ist rechtskräftig, ob der Nutzer dagegen vorgeht, ist noch offen. Vorerst gilt aber für alle Verkäufer: Keine Herstellerfotos verwenden!

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Spiegel Online berichtet, dass der Verkäufer seine mangelhafte Ware auch dann zurücknehmen und das Geld erstatten muss, wenn der Käufer ihn negativ bewertet hat. Mit anderen Worten: Die Bewertung spielt keine Rolle bei der Rückgabe und Erstattung der Ware. Das entschied das Amtsgericht München.

Heise warnt mit dem Hinweis auf die Website falle-internet.de vor Betrügern bei Ebay. Über bereits gekaperte Accounts versuchten die Abzocker an weitere Nutzer heranzukommen, schreibt Heise. Sie stellen anderen eine Frage, die sich auf einen Beitrag im Forum bezieht. Öffnet der ahnungslose Nutzer den Link, gerät er auf eine Phishing-Seite, gibt seine Daten ein und zack - haben die Betrüger, was sie wollen.

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