Mit dem eigenen Laptop aus der Kneipe ins Internet

- Hamburg - In rund 150 Szene-Kneipen und Cafés in Deutschland ist von Mittwoch an für AOL-Kunden das drahtlose Surfen im Internet mit dem eigenen Laptop möglich. Der Internetkonzern hat in Hamburg den Startschuss für das nach eigenen Angaben größte WLAN-Hotspot-Netz Deutschlands gegeben. Neben den bereits seit mehr als einem Jahr aufgebauten Internet-Stationen können AOL-Kunden auch mit dem eigenen Rechner ins Internet zu gehen.

<P>"Man muss den Provider nicht wechseln und nichts freischalten lassen, sondern kann einfach zu seinem gewohnten Tarif surfen", sagt AOL-Sprecher Marc-Sven Kopka. Wer keine WLAN-Karte hat, kann sie sich in der Regel in den Kneipen leihen - auch CDs mit der Zugangssoftware liegen für Nicht-Kunden aus. "Die Handhabe ist einfach, man muss nicht technisch versiert sein, um schnell ins Internet zu kommen", betont Kopka. Mit der drahtlosen Funktechnologie (WLAN) wird die Verbindung zur Internet-Station aufgebaut - das funktioniert nicht nur in der Kneipe, sondern auch rund 100 Meter im Umkreis. "Und noch dazu ist die Datenübertragung in DSL-Geschwindigkeit."</P><P>Das bedeutet für AOL-Nutzer, die im Umkreis eines Hotspots wohnen, dass sie auch von zu Hause aus die DSL-Verbindungen nutzen können. "Damit sind sie viel schneller im Internet, als würden sie mit einem Analog-Modem online gehen." Zudem können die User spezielle Inhalte nutzen, die nur für Breitband-Nutzung angeboten werden. AOL hat die Hotspots an Orten mit "jugendlichem, mobilem und technikaffinem Publikum" installiert. Ein Ausbau des Netzes - auch an anderen Orten - ist nach Angaben von Sprecher Kopka nicht ausgeschlossen.</P>

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