Wechsel von Goretzka zum FC Bayern perfekt 

Wechsel von Goretzka zum FC Bayern perfekt 
+
Wer verschiedene Onlinedienste nutzt, sollte für mehrere Konten nicht das gleiche Passwort nutzen. Denn gerät es in falsche Hände, sind alle Zugänge gefährdet. Foto: Julian Stratenschulte

Einheitliche Passwörter im Netz sind riskant

Viele verschiedene Passwörter für die einzelnen Nutzerkonten im Netz sind schwer zu merken. Trotzdem sollte man aus Sicherheitsgründen für jeden Dienst ein eigenes wählen. Mit dem richtigen Trick ist es auch gar nicht so schwer.

Bonn (dpa/tmn) - Bei vielen Onlinediensten meldet man sich mit seiner E-Mail-Adresse als Benutzername und einem Passwort an. Dabei sollte man aber keinesfalls für alle Nutzerkonten dasselbe Passwort verwenden.

Gerät nämlich das Passwort in falsche Hände, sind gleich alle Zugänge offen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Gelangen also Hacker in den Besitz des Passworts erhalten sie beispielsweise Zugriff auf E-Mails, Onlinebanking oder soziale Netzwerke. Wer jedes Nutzerkonto mit einem eigenen Passwort schützt, minimiert sein Risiko enorm.

Sich diese ganzen verschiedenen Passwörter zu merken, kann aber ganz schön schwierig sein. Die BSI-Experten empfehlen beispielsweise die Merksatzmethode. Hierbei denkt man sich einen Satz wie "Morgens stehe ich auf und putze mir meine Zähne drei Minuten lang" aus und nutzt jeweils die Anfangsbuchstaben der Wörter. Aus dem Satz wird nun das elfstellige Passwort "MsiaupmmZdMl". Jetzt noch das "u" durch ein "&" und das "l" am Ende durch eine "1", sowie das "d" für "drei" durch die Zahl "3" - fertig ist das recht sichere Passwort "Msia&pmmZ3M1". Je nach Nutzerkonto kann man dem Passwort nun noch anhängen, wofür man es verwendet. Etwa "Msia&pmmZ3M1-OB" für Onlinebanking oder "Msia&pmmZ3M1-EML" für das E-Mail-Konto. Wer kein Problem hat, sich viele Passwörter zu merken, kann auch für jeden Dienst einen eigenen Passwort-Merksatz wählen.

Auf einem derart erstellten Passwort darf man sich aber nicht ausruhen. Nutzer sollten regelmäßig alle drei Monate das Passwort wechseln, rät etwa die Initiative "Deutschland sicher im Netz" (DsiN). Noch ein Tipp für Reisende: Selbst wenn ein deutscher Onlinedienst im Passwort Umlaute wie "ä", "ö" oder "ü" zulassen sollte, sind diese nicht unbedingt die beste Wahl. Ausländische Tastaturen haben häufig eine andere Tastenanordnung, so dass es bei der Passworteingabe zu Problemen kommen kann.

Tipps für sichere Passwörter vom BSI

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Das Whatsapp-Konto ist abgelaufen und muss innerhalb von 48 Stunden für 99 Cent freigeschaltet werden? Wer solch eine E-Mail bekommt, ist im Visier von Betrügern.
Betrüger locken zur Zahlung für Whatsapp-Nutzung
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Wenn das kein ungewöhnliches Zubehör für die Nintendo Switch ist: Der Labo ist eine Art Do-it-Yourself-Baukasten. Damit basteln Nutzer Pappwerke, die sich mit der …
Labo: Nintendo lässt Switch-Besitzer Pappspielzeug basteln
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
IPhones mit alten Akkus werden in ihrer Leistung von Apple gedrosselt, um ein plötzliches Abstürzen zu vermeiden. Das sorgte für einen Skandal. Nun kann diese Funktion …
Apple wird Nutzer die iPhone-Drosselung abschalten lassen
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?
Die Sicherheitslücke KRACK erschütterte im Oktober 2017 das Internet. Plötzlich war WLAN über die sicher geglaubte WPA2-Verschlüsselung angreifbar. Doch was wurde …
Nach KRACK-Sicherheitslücke: Ist das WLAN wieder sicher?

Kommentare