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Das "Hôtel de Glace" in Kanada

Reisetipp: Übernachten in Schnee und Eis

Eishotels gibt es nicht nur im hohen Norden, auch in den österreichischen Alpen und ganz neu: in Kanada.

Für Frostbeulen ist diese Art von Urlaub sicher nichts, doch Abenteurer kommen voll auf ihre Kosten. In Eishotels schlafen die Gäste bei Minusgraden im Iglu. Die Hotels sind komplett aus gefrorenem Eis gebaut. Es gibt sie nicht nur in Skandinavien, sondern auch in Kanada und sogar in den Alpen.

Abenteuerlustige Urlauber können nicht nur im Iglu übernachten, sie genießen in den Eis-Temepln auch den vollen Hotel-Service, wie er im Tal zu haben ist. Zugegeben: das Licht erzeugen Kerzen statt elektrischer Strom. Aber vom Frühstück über die Sauna bis hin zu Schneeschuh-Wanderungen und Lagerfeuer ist das Eishotel-Arrangement von dem gewöhnlicher Hotels nicht zu unterscheiden. Zum Service gehören auch Überlebenstipps für den Aufenthalt in der Kälte. Der Phantasie, wie es im Schlafsack warm wird, sind zwar keine Grenzen gesetzt, doch schaden ein paar Profitipps nicht.

Hier die nahegelegenen Hotels

  • In Kaprun am Kitzsteinhorn ensteht zum dritten Mal das Ice Camp. Im Januar 2009 geht es los. Gebucht wird über die Internetseite, allerdings ist diese noch nicht aktualisiert, sodass Informationen über die kommende Saison vorerst nur als Word-Dokument zu haben sind.
  • In Kitzbühel nächtigen Abenteuerer in Rentierfällen im Iglu. Das Hotel Alpeniglu bietet viele Möglichkeiten, sich den Aufenthalt zu verschönern wie eine Schneeschu-Safari oder ein Zipfelbob Rennen.
  • Auch das Schneedorf im Ötztal bietet Übernachtungen Im Iglu an.
  • Auch in Lappland steht ein Eishotel: Jukkasjärvi heißt es und bietet Abenteuer-Romantik im hohen Norden.

Das Eishotel in Kanada

Das einzige nordamerikanische Eishotel steht in der frankokanadischen Provinz Québec. In diesem Winter wird das "Hôtel de Glace" vom 4. Januar bis 29. März 2009 geöffnet sein.

Das einzig Warme in dem Hotel ist die Kerze auf dem Nachttisch. Alles andere ist kalt - so kalt, dass der Atem in regelmäßigen Wölkchen aufsteigt und in winzigen Tropfen an der Schlafsacköffnung hängen bleibt. Die Nasenspitze fühlt sich taub an, fast so, als sei sie gefroren.

Trotz der unangenehmen Aussicht, in einem Raum mit minus 15 Grad Zimmertemperatur zu schlafen, entscheiden sich jährlich 4000 Besucher für eine Nacht im "Hôtel de Glace", dem kanadischen Eishotel, das von außen aussieht wie ein großes Iglu.

Etwa 15.000 Tonnen Schnee und 500 Tonnen Eis stecken in dem Hotel auf Zeit. Die Matratzen und Karibufelle liegen in den höhlenartigen Zimmern auf Betten, die komplett aus Eis bestehen. Eine Nacht im "Hôtel de Glace" kostet umgerechnet ab etwa 200 Euro.

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