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Dank des Family Hub RB7500 können wir von überall her einen Blick auf unsere Vorräte werfen.

In Las Vegas

Das bietet die Elektronikmesse CES 2017

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München - Bis Sonntag konnten Interessierte auf der CES in Las Vegas die Highlights des Technik-Jahres bestaunen. Wir fassen zusammen, was die Elektronikmesse so alles hergab.

Was nicht smart ist, ist doof. Unter diesem Motto haben die Hersteller auf der Elektronikmesse CES, die am Sonntag in Las Vegas zu Ende ging, praktisch jedes Gerät mit dem Internet verbunden. Das reicht vom schlauen Hundehalsband, das Stimmung und Laufleistung des Vierbeiners erfasst, bis zum selbstfahrenden Auto, das beim Mercedes-Konzept Fit & Healthy mit Massage, Beduftung, Rundum-4D-Musik und Ambientelicht zum rollenden Wellnesstempel wird.
Der Hair Coach ist die erste vernetzte Haarbürste.

Die smarte Haarbürste: Hier bekommt der Begriff „Haarnetz“ eine neue Bedeutung. Denn die französische Firma Withings und Kosmetikriese L’Oréal haben mit dem Hair Coach die erste vernetzte Bürste vorgestellt. Ein Mikro registriert Probleme mit Trockenheit, Spliss und Haarbruch. Ein Drucksensor misst, ob zu starkes Bürsten die Haare beschädigt. Und ein Beschleunigungsmesser zählt die Bürstenstriche. Die haargenaue Haaranalyse ist ab Sommer möglich, die Bürste soll unter 200 Euro kosten.

Der schlaue Gehstock: Der Smartcane lernt seinen betagten Besitzer mit der Zeit immer besser kennen. Er schlägt per App Alarm, wenn sich der Nutzer deutlich anders verhält als gewohnt, zum Beispiel, weil er gestürzt ist. Dank GPS schickt der Stock zudem den Aufenthaltsort an Verwandte oder einen Pflegedienst. Die Internet-Rundumbetreuung fängt aber schon bei den Kleinsten an - mit der vernetzten Windel Digisense, die die aktuelle „Füllmenge“ ans Smartphone der Eltern meldet.

Das Sleep Number 360.

Das kluge Bett: Nachts soll Internet-Technik dabei helfen, dass Sie sich besser erholen. Das Sleep Number 360 weiß, wann Sie üblicherweise ins Bett gehen, und wärmt den Fußbereich vor. Wenn Sie schnarchen, werden Sie sanft wachgerüttelt. Dann stellt sich der Kopfbereich so ein, dass hoffentlich Ruhe ist. Und wenn Sie sich bewegen, richtet sich die Matratze immer wieder auf die neue Position ein. In den USA ist das Bett für rund 1200 Euro bereits zu haben.

Der vernetzte Sonnenschirm: Genau wie eine Sonnenblume richtet sich der Sunflower-Schirm immer nach der Sonne aus. Denn er ist online und kennt alle Wetterdaten. Außerdem ist er mit Lampe, Kamera und Lautsprecher ausgestattet für die perfekte Gartenunterhaltung. Den Strom erzeugt der Schirm selbst, mit Solarmodulen.

Der Kühlschrank mit Durchblick: Bei Samsungs Family Hub RB7500 können Sie dank eingebauter Kameras vom Supermarkt aus nachschauen, was alles fehlt. Und der Smart InstaView-Kühlschrank von LG hat quasi eine durchsichtige Tür. Wenn Sie darauf tippen, können Sie per Kamera ins Innere schauen. Das soll Strom sparen. Aufwendige Internet-Technik, darunter die Vernetzung mit Amazon, dürfte diesen Vorteil aber wieder zunichtemachen.

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