E-Mails aus der ganzen Welt für den FRM-II

- Der Tag X rückt näher: In hektischer Betriebsamkeit bereiten sich derzeit Wissenschaftler der Münchner Hochschulen und Techniker auf die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors FRM-II vor.

<P>Derzeit nehmen TÜV-Prüfer die Neutronenquelle genau in Augenschein, während die Reaktor-Betreiber noch an den letzten Ergänzungen zum Betriebshandbuch feilen, berichtet der Physiker Wolfgang Waschkowski, Teilprojektleiter für den FRM-II an der Technischen Universität München.<BR><BR>Noch im Mai wird jedoch die endgültige Genehmigung durch das bayerische Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen erwartet. Und dann kann es los gehen: "Die Freude ist sehr groß", berichtet Professor Winfried Petry, wissenschaftlicher Leiter am FRM-II, "nicht nur bei uns, sondern in der gesamten internationalen Community. Aus der ganzen Welt bekomme ich derzeit E-Mails mit Glückwünschen."<BR><BR>Bis das erste Experiment beginnen kann, werden jedoch noch zehn bis zwölf Monate vergehen, erklärt Petry. So lange dauert es, bis die technischen Vorbereitungen abgeschlossen sind. Darunter fällt zum einen die nukleartechnische Prüfung der Anlage, außerdem die Justage der Instrumente mit Hilfe von Neutronen.<BR><BR>Dafür müssen allerdings erst die Brennelemente angeliefert werden. "Sie sind schon fertig, lagern aber noch beim Hersteller in Romans bei Grenoble", berichtet Wolfgang Waschkowski. Sobald die Brennelemente - nach erteilter Genehmigung durchs Ministerium - in Garching angekommen sein werden, kann die Anlage in Betrieb gehen. <BR><BR>Zunächst wird dann nur ein schwacher Neutronenstrahl fließen, die Leistung wird aber kontinuierlich hochgefahren bis auf 20 Megawatt. "Erst bei voller Leistung werden die Forscher mit der eigentlichen Nutzung des FRM-II beginnen", sagt Petry.<BR></P>

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