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Verzweifelte Familie: In Afghanistan werden immer öfter Zivilisten getötet.

Afghanen fühlen sich alleingelassen

Das schreiben die englischsprachigen Zeitungen: Auf New Yorker Partys gibt es keine Betrunkenen, der irakische Schuhwerfer wird zum Helden, und in Afghanistan wächst der Zuspruch für die Taliban.

Einem ernsten Thema widmet sich die britische Zeitung The Guardian. Sie berichtet in einer fesselnden Reportage nach Afghanistan, wo Dorfbewohner bei Bombenanschlägen sterben. Auch wenn es laut Militär keine zivilen Opfer gebe, sterben jedes Jahr hunderte Afghanen, schreibt Guardian. Da sich die Bevölkerung allein gelassen sieht, wächst der Unmut über die Regierung - und der Zuspruch für die Taliban.

Boulevardesker macht die britische Daily Mail auf. Sie zeigt Fotos des Heat Magazins. Die Zeitschrift hat für ein Weihnachtsspezial B-Promis berühmte Filmszenen und Bilder von Prominenten nachstellen lassen. Eine fast 60-Jährige Frau als Britney Spears und ein dicker Mann als Frau - das sehen Sie bei der Daily Mail.

Auch die New York Times thematisiert heute ein komisches Thema. Eine Kolumnistin bemängelt, dass sich auf den schicken Partys in New York Niemand mehr ernsthaft betrinkt. Zwar trinke sie selbst auch nicht, vermisse aber die blamablen und zugleich liebenswerten Ausfälle anderer Partygäste. "Drunkenfreude" heißt das bei ihr.

Die Los Angeles Times zeigt ein Video über den irakischen Schuhwerfer. Nachdem der Journalist am Wochenende seine Schuhe nach US-Präsident George W. Bush warf, wird er in dem arabischen Land als Held gefeiert. Zugleich fordern die Anhänger seine Freilassung. Der Neffe des Journalisten droht, seine Schuhe nach den Sicherheitskräften zu werfen, wenn der Onkel nicht bald freigelassen würde.

Mit der deutschen Wirtschaft beschäftigt sich die Zeitung International Herald Tribune. Sie berichtet von jenen Unternehmen, die versprochen haben, im kommenden Jahr keine Kündigungen auszusprechen. Nun frage man sich, wie das zu finanzieren ist, schreibt IHT.

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