Ein Erfinder muss kein Einstein sein

- Die Erfindung war scheinbar einfach aber revolutionär: Seit Artur Fischer im November 1958 den Dübel erfunden hat, gelingt es auch ungeübten Heimwerkern problemlos, schwere Regale oder Bilder an der Wand aufzuhängen. Derzeit dient der Fischer-Dübel im Europäischen Patentamt an der Erhardtstraße als Aufhänger für das Interesse der Jugend an Wissenschaft und Technik.

<P>Noch bis 19. Dezember und dann vom 7. bis 30. Januar 2004 wirbt die Ausstellung "The Wheel of Invention" um künftige Forscher. Vor allem an die Mittel- und Oberstufen-Gymnasiasten richtet sich die Schau, die Lust auf eine spätere Karriere als Wissenschaftler und Erfinder machen will. </P><P>In vielen Schulklassen, die er durch die Ausstellung führt, herrsche die Skepsis vor dem Forschungsberuf vor, so Bernhard Gall. "Dabei muss man längst nicht Albert Einstein sein. Oft ist es eine einfache aber zündende Idee, die eine geniale Erfindung ausmacht." <BR><BR>Zu acht Themenbereichen von Medizin über Ernährung bis hin zu Mobilität sind jeweils mehrere Patente ausgestellt. Neben komplizierten High-Tech-Erfindungen werden immer auch überraschende Lösungen für ein Problem vorgestellt, "Ideen im Stile von Daniel Düsentrieb", wie Ausstellungsführer Gall betont. </P><P>Zum Thema Mobilität etwa wird die Funktion der Brennstoffzelle verdeutlicht. Es werden auch Scheinwerfer gezeigt, die beim Lenken in die Kurve leuchten. Geöffnet ist die Schau im Haus an der Erhardtstraße 27 täglich von 9 bis 17 Uhr (Eintritt frei). <BR><BR>Schulklassen können sich für Januar noch zu Gruppenführungen anmelden (Anruf unter 089/ 580 66 64). <BR> <BR></P>

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