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Franz Münteferings SPD hat zwei Probleme: Eins davon ist der Spitzenkandidat.

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Wahldesaster für Müntefering

Die geringe Wahlbeteiligung hat allen Parteien geschädigt. Welche Trends sich aus der Europawahl ablesen lassen und wer von wessen Schwäche profitiert: Die Nachrichten-Übersicht.

Die SPD steht nach der Europawahl auf einem historischen Tief. 20.8 Prozent Wähler gaben den Sozialdemokraten ihre Stimme. Doch auch die anderen Parteien haben einstecken müssen. Dabei werden wichtige Entscheidungen auf Europaebene getroffen - die Tagesschau hat das in einer Animation dargestellt.

Bei einer Wahlbeteiligung von gerademal 43 Prozent kann wohl niemand von einem Erfolg sprechen. Doch gerade die SPD wird durch das Ergebnis vom Sonntag in eine tiefe Krise gestürzt. Nicht nur kann die Partei ihre Wähler nicht mobilisieren, sie hat zudem ein Problem mit ihrem Spitzenkandidaten. Wie das aussieht, analysiert Spiegel Online.

Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl im Herbst sehen viele Wahlbeobachter diese Wahl als richtungsweisend. Laut Süddeutscher Zeitung zeichnet sich eine schwarz-gelbe Koalition leicht ab. Welche Partei von wessen Schwäche profitiert, wird dort erläutert. Beispielsweise hat die FDP durch die Schwäche der CDU/CSU gewonnen. Warum die Liberalen weiter im Aufwind sind, analysiert die Tagesschau.

Immerhin hat sich die eine Befürchtung zumindest für Deutschland nicht bestätigt: Nur wenige Wähler haben sich den rechtspopulistischen Parteien zugewendet. Welt Online wertet die Prozentzahlen der rechten Parteien im europäischen Ausland aus. Auch dort war die Wahlbeteiligung überall auf dem Rekordtief - welche Lager wo gepunktet haben, hat die Süddeutsche aufgeschrieben.

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