Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

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Ihre Statusmeldung wurde einer Facebook-Nutzerin zum Verhängnis - Sie verlor ihren Job.

Auf Facebook Chef beschimpft - Frau verliert Job

München - Es ist kein Geheimnis: Man sollte stets aufpassen, was man in sozialen Netzwerken wie facebook schreibt. Dieser Frau war das egal: Sie beschimpfte in einer Statusmeldung ihren Chef - der sie postwendend kündigte.

Auf facebook machte sich eine Angestellte Luft: „Oh mein Gott! Ich hasse meinen Job! Mein Boss ist ein perverser Wichser. Er lässt mich immer beschissene Aufgaben erledigen, nur um mich fertig zu machen.“ Das schrieb sie in einer Statusmeldung.

Eines vergaß die Frau allerdings: Ihr Chef war in ihrer Freundesliste, konnte die Nachricht auch lesen. Seine Antwort folgte vier Stunden später: „Du hast scheinbar vergessen, dass du noch zwei Wochen Probezeit hast. Du musst dich aber nicht bemühen, morgen in die Arbeit zu kommen. Ich schicke dir die Kündigung per Post. Deine Sachen aus dem Büro kannst du abholen wann du willst. Und ja: Ich meine das ernst!“

Dies ist der aktuellste Fall, dass ein Mitarbeiter wegen seiner Aktivitäten auf facebook gekündigt worden war. Bereits früher verlor  eine Frau ihren Job, weil sie - obwohl sie wegen Migräne krankgeschrieben war - auf facebook surfte.

Der Tatsache, dass sich über soziale Netzwerke immer mehr private Daten und vor allem Bilder unkontrolliert im Internet verbreiten, wird nun mit Anti-Cyber-Partys Rechnung getragen: Wie die New York Times berichtet, verbieten nun Party-Veranstalter expilizit, Fotos, Blogbeitrage oder Twitter-Meldungen über ihre Feier im Netz zu veröffnetlichen. „Wir kämpfen gegen diese ganze Idee, dass alles was man tut oder sagt irgendwie protokoliert wird“, erklärt Michael Malice, einer der Party-Organisatoren. „Die Menschen meinen anscheinend, dass jeder Gedanke oder jede Erfahrung, die sie gemacht haben, verloren geht, wenn sie nicht irgendwo niedergeschrieben wird.“

len

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