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Daumen runter statt Daumen rauf? Das war Mark Zuckerberg zu blöd.

Emojis statt Daumen

Facebooks "Dislike"-Button ist keiner

Menlo Park - Als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine Alternative zum „Like“-Button ankündigte, dachten viele an einen „Gefällt mir nicht“-Knopf. Doch Facebook wählt einen anderen Weg...

Facebook führt zusätzlich zu seinem bekannten „Like“-Button sechs neue Symbole ein, die Gefühle wie Mitgefühl, Wut oder Freude ausdrücken sollen. Sie sehen zumeist wie typische Emoji-Zeichen aus - eine Art weiterentwickelte „Smileys“ - und stehen für Liebe (ein Herz), Lachen (ein entsprechendes Emoji-Symbol mit der Bezeichnung „Haha“), Zustimmung („Yay“), Überraschung („Wow“), Traurigkeit (Gesicht mit Träne) und Wut (rot im Gesicht).

Damit löst das weltgrößte Online-Netzwerk die Ankündigung von Gründer und Chef Mark Zuckerberg ein, der Mitte September Alternativen zum „Gefällt mir“-Knopf angekündigt hatte. Das wurde zunächst als Aussicht auf einen „Gefällt mir nicht“-Button verstanden, gegen den sich Facebook immer gesträubt hatte. Doch das Unternehmen stellte ziemlich schnell klar, dass dabei eher an Sympathie-Bekundungen gedacht werde und man auf jeden Fall eventuelles Mobbing verhindern wolle.

Zur Begründung für die Auswahl hatte Facebook unter anderem darauf verwiesen, dass es zum Beispiel problematisch sei, unter einem Trauer-Eintrag ein „Gefällt mir“ anzuklicken.

Die neuen Symbole wurden zunächst in Irland und Spanien eingeführt, schrieb Facebook-Manager Chris Cox am Donnerstag. Die Nutzer bekämen sie zu sehen, wenn sie einen „Like“-Button lange gedrückt halten oder mit dem Mauszeiger darüber gleiten. Mit Reaktionen aus den beiden Ländern solle die Funktion verbessert und bald auch allen anderen Facebook-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.

dpa

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