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Achtung mit privaten Nachrichten: Die Polizei sucht auch bei Facebook nach Verbrechern.

Graffiti-Sprayer verrät sich über Facebook

Wer ein Verbrechen vergeht, sollte danach nicht auf Facebook damit angeben. In immer mehr Fällen ermittelt die Polizei mithilfe des sozialen Netzwerks die Täter.

Da wäre dieser Junge, der so ziemlich jede Wand in Winnipeg mit Graffiti verziert, und sich nach dieser aufregenden Nacht ruhigen Gewissens ins Bett gelegt hatte. Zu dumm, dass er das gleiche Motiv auf seinem Facebook-Account gespeichert hatte. Die Polizei vor Ort kriegte einen Tipp und der 18-jährige Sozialstunden aufgebrummt.

Die Seite Asylum hat einige solcher Fälle zusammengetragen und resümiert: „Wir alle müssen mit unseren Talenten vor Freunden bei Facebook angeben - dafür ist es ja da, oder? Doch wenn du nicht gerade Banksy bist, finden die Polizisten deine Kunstwerke nicht gerade witzig.“

Ein anderer Fall trug sich an der Georgetown Universität in Washington DC zu. Dort wurde ein 19-jähriger Student von einem anderen attackiert, der schwulenfeindliche Beleidigungen rief, während er auf den anderen einschlug. Der 19-Jährige sagte nicht nur der Polizei Bescheid, sondern suchte in Uni-nahen Facebook-Gruppen nach dem Angreifer. Er fand ein Bild von jemandem, der ihm ähnlich sah und übermittelte die Daten der Polizei. Sie ermittelte und nahm den Täter fest - mitten in einer Klausur.

Die Polizei in Auburn, Australien, hat sogar eigene Facebook- und Myspace-Accounts eingerichtet, die tatsächlich helfen, Straftäter zu ermitteln. Mehr Beispiele der neumodischen Ermittlungsarbeit gibt es bei Asylum.

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