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Auf Facebook können Rechteinhaber von Videos nun aufspüren, ob ihre Aufnahmen vervielfältigt wurden.

Das droht den Dieben

Facebook: Kopierte Videos können jetzt richtig teuer werden

Berlin - Viele Facebook-User denken sich nichts dabei, wenn sie fremde Videos von einer Internetseite kopieren und auf einer anderen wieder hochladen. Doch das kann böse Folgen haben.

Facebook stärkt das Urheberrecht: Wer fremde Videos einfach kopiert und auf einer anderen Seite wieder hochlädt, kann nun belangt werden. Das Netzwerk hat ein Werkzeug geschaffen, mit dem Rechteinhaber herausfinden können, ob ihr Video illegal kopiert wurde.

Das sogenannte Freebooting ist und war relativ weit verbreitet - auch weil Rechteinhaber oft gar nicht wissen, was mit ihrem Video passiert oder wie sie sich gegen die illegale Verbreitung wehren können. Das ändert sich aber etwa gerade bei Facebook: Wer dort ohne Erlaubnis kopierte Filme postet, dem drohen nun besonders schnell teure Abmahnungen, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Denn das soziale Netzwerk bietet Rechteinhabern ein neues Tool namens Rights Manager an, das illegale Vervielfältigungen ihre Werke bei Facebook aufspürt. Das funktioniert folgendermaßen: Rechteinhaber können sich auf der Seite Rightsmanager.fb.com registrieren, als Referenz ihre Videodateien erfassen lassen und Regeln zur Überprüfung definieren. Fortan wird jedes neu bei Facebook hochgeladene Video auf Übereinstimmungen in der Referenzdatenbank hin geprüft. Entdeckt das System eine Kopie, wird der Rechteinhaber informiert. Er kann dann entscheiden, was mit dem Video geschehen soll und natürlich auch juristische Schritte einleiten.

Unkritisch ist und bleibt dagegen das Teilen von Videos innerhalb von Facebook per Klick auf den entsprechenden Button.

dpa

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