+
Bei zu vielen "Gefällt mir"-Klicks wittert Facebook Missbrauch

Facebook: Wer zu oft "liked", wird gesperrt

Berlin - Unglaublich, aber wahr: Das soziale Netzwerk Facebook verhängt "Like"-Sperren gegen Anwender, die den beliebten Button zu oft klicken. Ein Nutzer ist bereits abgemahnt worden.

Daumen hoch für coole Fotos, Statusmeldungen oder Videos von Freunden. Wem gefällt, dass die beste Freundin nun in einer Beziehung ist, oder wer einfach das neueste Profilfoto eines Bekannten besonders gelungen findet, der klickt schnell auf die Funktion "Gefällt mir" (oder auf Englisch "like"). Doch Vorsicht: Wie ein Nutzer laut allfacebook.de nun am eigenen Leib erfahren hat, sollte der Button nicht zu oft genutzt werden.

Der große Facebook-Knigge

Der große Facebook-Knigge

Nachdem der Nutzer die zahlreichen Glückwünsche für seinen Geburtstag mit dem Daumen-hoch-Symbol kommentierte, schickte "Facebook" ihm folgende Meldung: "Du wurdest vom Verwenden von 'Gefällt mir' blockiert, weil du diese Funktion wiederholt missbraucht hast. Die Blockierung kann (...) bis zu einigen Tagen andauern." Außerdem könne weiterer "Missbrauch dieser Funktion" zur "dauerhaften Sperrung" des Kontos führen.

Laut allfacebook.de will das Unternehmen durch solche Sperren verhindern, dass Nutzer damit Geld verdienen, Seiten zu "liken". Wie oft die Nutzer den Button benutzen müssen, um eine solche Warnung zu erhalten, scheint nicht genau festgelegt zu sein. Wie ein Leser auf allfacebook.de schreibt, dürften dazu 50 bis 60 "Gefällt mir"-Klicks innerhalb eines kurzen Zeitraums nötig sein.

sr

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Test: Schlechter Daten- und Jugendschutz bei Spiele-Apps
Geldfallen, schlechter Jugendschutz und Schlamperei beim Übertragen sensibler Daten: Viele beliebte Spiele-Apps haben laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest …
Test: Schlechter Daten- und Jugendschutz bei Spiele-Apps
Smartphone-Tracking beim Einkaufen lehnen die meisten ab
Einkauf-Tracking funktioniert nicht nur im Internet. Wer einen Supermarkt betritt, kann durch das Smartphone ebenfalls verfolgt werden. Doch das kommt bei den …
Smartphone-Tracking beim Einkaufen lehnen die meisten ab
Zu hell und zu grell? - Das Fernsehbild richtig einstellen
Der Fernseher ist für viele das zentrale Möbelstück. Die Couch wird danach ausgerichtet, der passende Unterschrank gekauft - doch auch das Gerät an sich sollte man …
Zu hell und zu grell? - Das Fernsehbild richtig einstellen
Google wird E-Mails nicht mehr für Anzeigen-Auswahl scannen
Es ist bekannt, wird aber kritisch betrachtet: Google hat bisher die E-Mails von Gmail-Nutzern für personalisierte Werbung durchleuchtet. Damit soll bald Schluss sein.
Google wird E-Mails nicht mehr für Anzeigen-Auswahl scannen

Kommentare