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Die offizielle Stellungnahme auf der Facebook-Seite von Media Markt Deutschland.

Vorsicht vor angeblichen Media-Markt-Gutscheinen!

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München - Mit einigen wenigen Klicks sich einen 50-Euro-Gutschein bei Media Markt besorgen? Auf diesen Fake sind schon viele Facebook-User hereingefallen - das steckt wirklich dahinter:

Es klingt so einfach und so verlockend: Einfach einen Link auf Facebook teilen, auf "Gefällt mir" klicken, ein kurzes Statement posten und sich so einen 50-Euro-Gutschein bei Media Markt sichern. Die Anzahl der Gutscheine sei begrenzt, daher solle man bloß nicht zu lange zögern. Seit Mittwoch, 25. Januar, kursiert diese Masche auf Facebook - und bislang haben in etwas mehr als 24 Stunden schon über 350.000 User die Seite aufgerufen.

Denn es handelt sich dabei nicht um eine offizielle Maßnahme des Elektronikriesen und die Gutscheine gibt es auch gar nicht. Wer auf den Link klickt, landet auf einer gefälschten Seite. Leicht zu erkennen ist der Fake allein anhand der Tatsache, dass Facebook jegliche Art von Gewinnspielen in seinem Netzwerk verbietet.

Media Markt hat inzwischen folgende Stellungnahme auf Facebook veröffentlicht:

"Liebe Media Markt-Fans, zurzeit sorgen einige Gutscheinaktionen für Verwirrung bei Ihnen. Es kamen einige Anfragen zu 50 Euro-Gutscheinen, die angeblich in einer begrenzten Zahl verschenkt werden. Das hat Misstrauen bei Ihnen geweckt – und das zurecht: Es handelt sich hierbei nicht um eine offizielle Aktion von uns. Unsere Empfehlung: Lassen Sie besser die Finger davon."

Dass die ganze Masche nur erfunden war, zeigt sich auch daran, dass der angebliche Gutschein-Zähler bei jedem Aktualisieren der Seite einen neuen Stand anzeigt, allerdings nicht immer einen tieferen.

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Und was steckt wirklich hinter dieser Aktion, die es so ähnlich auch schon mit Vodafone- und Amazon-Gutscheinen gab? Es handelt sich zwar nicht um einen Virus, der die Computer der User befällt. Doch beim Urheber der Aktion klingeln bei jedem Klick die Kassen: Auf der Gutscheinseite ist ein verstecktes Werbebanner eingebaut, das dem Betreiber bare Münze einbringt.

Wer auf den Fake hereingefallen ist, sollte den Eintrag schnellstmöglich von seiner Pinnwand entfernen, um nicht noch weitere Freunde und Bekannte unbeabsichtigt auf die falsche Fährte zu locken.

dh

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