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Kettenbriefe sind ein altes Phänomen, doch bei WhatsApp und Facebook haben sie Hochkonjunktur.

Horrornachricht auf dem Handy

WhatsApp & Facebook: Die fiesesten Kettenbriefe

Berlin - Nervige Panikmache: In regelmäßigen Abständen geistern Kettenbriefe durch Facebook und WhatsApp und verunsichern die Nutzer. Die fiesesten und skurrilsten Nachrichten im Überblick:

Sie drohen mit dem Tod der Mutter oder versprechen, dass das WhatsApp-Symbol rot aufleuchtet: Immer wieder treiben Kettenbriefe auf Facebook und via WhatsApp ihr Unwesen. Im schlimmsten Fall versetzen sie die Nutzer in Panik, im harmlosesten nerven sie schlichtweg. Kettenbriefe sind ein altes Phänomen. Doch besonders im Social Web sind die Nachrichten, die zum Weiterleiten auffordern, nicht tot zu kriegen.

WhatsApp: Facebook-Kettenbrief verärgert Nutzer

WhatsApp: Eine sichere Alternative im Test

Im Messenger WhatsAppgeistert seit Dezember eine Nachricht, die Kinder und Jugendliche verängstigt. Sie droht mit dem eigenen Tod und dem der Mutter, wenn die Nachricht nicht innerhalb von 20 Minuten an 20 Personen weitergeleitet wird. Um den Kindern besonders viel Angst einzujagen, wird der Kettenbrief vorzugsweise in der Nacht verschickt. Es gibt ihn in geschriebener Form, aber auch als Sprachnachricht mit einer Computerstimme.

Fake-Versprechen: Mit Kettenbrief kostenlos machen

Hier die WhatsApp-Kettennachricht (zum Vergrößern hier klicken).

Ebenfalls bei WhatsApp: Ein Kettenbrief, der mit der Löschung des Kontos droht, falls der Brief nicht weitergeleitet wird. Ein Aktivieren nach dem Löschen werde dann teuer - 25 Euro würden auf die monatliche Rechnung aufgeschlagen. Der angebliche Sender der Nachricht: Der fiktive Geschäftsführer mit dem illustren Namen Jim Balsamico. Auch kein schlechter Verwirrungs-Versuch ist ein anderer WhatsApp-Kettenbrief. In ihm wird beschrieben, die WhatsApp-Gemeinde habe beschlossen die Nachricht zu verfassen, da der Dienst kostenpflichtig werden solle. Der Brief ist leicht als Fake zu erkennen: WhatsApp ist bereits kostenpflichtig. Trotzdem verspricht die Nachricht, dass ein Weiterleiten den Nutzer von zukünftigen Kosten befreit. "Nachdem du diese Nachricht erfolgreich (Doppelhaken) an 10 weitere Freunde versendet hast, wird dein WhatsApp-Logo in roter Farbe aufleuchten", heißt es wörtlich.

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An Weihnachten kursierte zudem ein Kettenbrief in dem Messenger, der ein Jahr kostenlose Nutzung als Weihnachtsgeschenk ankündigte. Wieder Voraussetzung: Das Weiterleiten der Nachricht. Auch diese Nachricht: Ein Fake.

Sehen Sie hier aktuelle Kettenbriefe

Kettenbriefe auf WhatsApp und Facebook

Genauso wie bei WhatsApp boomen auch auf Facebook Kettenbriefe. Etwa solche, die bei einer Weiterverbreitung eine Überraschung versprechen. Oder Versionen, die mit schlimmen Konsequenzen drohen, wenn sie nicht beachtet werden: "WARNUNG! Weiterlesen! Oder du wirst sterben, selbst wenn du nur das Wort Warnung betrachtest." Um einem schlimmen Schicksal zu entkommen, fordern die Briefe dazu auf, die Nachricht als Kommentar unter Bilder zu posten.

Rechtsexperten wie Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern raten dazu, Kettennachrichten auf WhatsApp und Facebook einfach zu ignorieren. "In der Regel steckt nichts hinter solchen Kettenbriefen", sagt Tatjana Halm. Auch die Polizei empfiehlt, die Nachrichten auf keinen Fall weiterzuverbreiten.

wei

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