Facebooks Technik-Chef geht

New York - Faceboook verliert kurz nach dem verpatzten Börsengang den Technik-Chef Bret Taylor. Er wolle ein neues eigenes Unternehmen gründen, schrieb Taylor am Wochenende in seinem Facebook-Profil.

Worum es dabei geht, eröffnete er noch nicht. Taylor wurde Facebooks Technik-Chef, nachdem das weltgrößte Online-Netzwerk 2009 sein damaliges Unternehmen FriendFeed gekauft hatte.

Für ein Internet-Unternehmen wie Facebook ist es eine Schlüsselposition. Zuletzt überwachte Taylor jüngst vorgestellte Projekte wie Facebooks eigene App-Plattform oder die vertiefte Einbindung in Apples nächstes iPhone- und iPad-Betriebssystem iOS 6. Außerdem müht sich das Online-Netzwerk nach wie vor, eine effiziente Lösung für Werbung auf mobilen Geräten zu finden.

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Dass knapp 500 Millionen Facebook-Nutzer auf Tablets und Smartphones keine Werbung angezeigt bekommen, ist einer der Gründe für die rasante Talfahrt der Aktie. Nach den jüngsten Ankündigungen löste sie sich von ihren Tiefständen bei 25 Dollar und und schloss am Freitag bei 30,01 Dollar. Das ist immer noch deutlich unter dem Ausgabepreis von 38 Dollar beim Börsengang Mitte Mai.

Taylor war einst Google-Mitarbeiter und verließ den Internet-Konzern nach dem Börsengang von 2004 für eigene Projekte. Er habe Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg schon immer gesagt, dass er schließlich wieder ein eigenes Startup-Unternehmen machen wolle, erklärte Taylor dem Blog “All Things D“. Jetzt, nach dem Börsengang und der Ankündigung mehrerer Projekt sei ein günstiger Zeitpunkt dafür gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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