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Scanwiches: Mal lecker, mal eklig. Haben manchmal mehr Kalorien als Burger.

Zu dick zum Arbeiten: Familie will mehr Geld

Eine vierköpfige Familie ist mit insgesamt 530 Kilo zu dick zum Arbeiten. Jetzt will sie mehr Arbeitslosengeld. Außerdem: gesunde Säfte und gescannte Sandwiches.

Vier Menschen bilden die Familie Chawner und gemeinsam bringen sie knapp 530 Kilo auf die Waage. Die Eltern Philip (53) und Audrey (57) wiegen je 150 Kilo, Tochter Emma (19) wiegt 108, ihre 21-jährige Schwester Samantha 114 Kilo.

Die Eltern können seit elf Jahren nicht mehr arbeiten. Verursacht durch ihr Körpergewicht leiden sie unter Krankheiten wie Asthma, Epilepsie und Diabetes. Das Arbeitsamt ihrer Stadt Blackburn in Nordwesten Großbritanniens unterstützt sie mit einem durchschnittlichen Nettoeinkommen, schreibt die britische Zeitung Telegraph. Das heißt, dass die Chawners etwas mehr als 23.000 Euro im Jahr kriegen, etwa 1900 Euro im Monat. Zu wenig, finden die Chawners.

Mit dem Geld können sie sich kein gesundes Essen wie Obst und Gemüse leisten. Weil die Töchter arbeiten müssen, um Geld zu verdienen, haben sie keine Zeit, im Fitnessstudio ihr Körpergewicht abzuarbeiten. Warum die Familie so dick ist? "Es liegt in unseren Genen", sagten sie dem Telegraph.

Oder an der falschen Ernährung? Viele Menschen wissen gar nicht, dass beispielsweise Sandwiches mehr Kalorien haben können als ein Burger, hat ebenfalls der Telegraph herausgefunden. Apropos Sandwiches: Die Macher des Blogs Scanwiches schneiden ihre belegten Brote in der Mitte durch und scannen sie. Das sieht manchmal witzig aus, meistens eklig und lässt die Frage offen, welcher arme Praktikant nachher den Scanner abwischen muss.

Hilfe beim Abnehmen kriegt man durch zahlreiche Ratgeber im Buchgeschäft. Stiftung Warentest hat die besten rausgesucht und lädt jedes Jahr zum Tag der gesunden Ernährung ein. Eine Grundlage der gesunden Ernährung: frischer Saft. Bei der Saftfabrik kann man sich den selbst zusammenstellen und frisch liefern lassen.

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