FH-Design-Studiengang wird vereinheitlicht

- Dem Fachbereich 12 der Fachhochschule München (FH) stehen umfassende Neustrukturierungen ins Haus. Betroffen sind davon die Studienrichtungen Fotodesign, Kommunikationsdesign und Fotodesign. "Nötig geworden ist die Reformation dieses kleinen Fachbereichs aufgrund offensichtlicher Defizite", sagt Professor Peter Kammerer von der Hochschulleitung.

<P>Zerstrittene Professoren, mangelnde Kommunikation untereinander und mit anderen Fachbereichen an der FH, sowie ein immer schlechter werdender Ruf zwangen die Verantwortlichen nun zum Handeln. Für eine Evaluierung der Studiengänge setzten sie deshalb eine unabhängige Expertenkommission ein, die jetzt erste Ergebnisse ihrer Arbeit vorgelegt hat. <BR><BR>Die Schließung verhindern</P><P>"Wir wollen den Fachbereich unbedingt vor der drohenden Schließung retten", sagt Eckhard Tischer, der Vorsitzende dieser Kommission,"denn in München hat das Designstudium eine lange Tradition." <BR>Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage schlagen die Experten nun vor, die drei Studienrichtungen zu einem gemeinsamen Bachelor-Studiengang "Design" zusammenzulegen. Bei diesem Modell müssen die Bewerber einen einheitlichen Eingangstest absolvieren. Im ersten Semester sollen die Studenten dann ein einsemestriges gemeinsames Grundstudium absolvieren. Anschließend folgen Projektarbeiten und ein Praxissemester in einem Unternehmen. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit dem Erwerb des Bachelor.<BR><BR>Nach dem Bachelor sollen sich die Studenten einzelne Schwerpunkte wählen können, um ihre Kenntnisse zu vertiefen, um anschließend den Master zu erwerben.<BR><BR>"Wir halten diese Lösung für die beste, da die Anforderungen an Designstudenten sich in den letzten Jahren grundlegend geändert haben", sagt Tischer. "Designer stehen in Zukunft im Zentrum von Innovationsprozessen in der Firma und benötigen eine umfassende Ausbildung vom Marketing, über Qualitätssicherung bis hin zur Psychologie."<BR><BR>Noch nicht restlos geklärt ist die Zukunft des Studienganges Fotodesign. Hier sind noch Fragen offen, wie man ihn am effektivsten in das Konzept eingegliedern kann.<BR><BR>"Die Zusammenlegung der drei Studienrichtung soll keine Verkleinerung unserer Studentenzahlen bedeuten", betont Professor Michael Keller, der Dekan des Fachbereichs. "Wir werden weiterhin jährlich etwa zehn Prozent der Bewerber aufnehmen können."<BR><BR>Bereits im Januar will die FH-Hochschulleitung das Reformkonzept verabschieden, damit im Oktober 2005 der neue Studiengang starten kann. <BR>"Wir wollen aus unserem Designstudiengang wieder eine Perle in der Hochschullandschaft machen", verspricht Peter Kammerer.<BR></P>

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