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Protest gegen Online-Überwachung 

Der Tag, an dem das Internet zurückschlägt

Hamburg - Das Internet will sich wehren: Gegen die Massenüberwachung und den Geheimdienst-Zugriff. Ein schwarzes Banner prangt auf den Webauftritten großer Firmen.

Auf mehr als 5400 Webseiten prangen am Dienstag schwarze Banner, mit denen gegen die Massenüberwachung durch Geheimdienste wird. "Liebes Internet, wir haben keine Lust mehr, uns über die NSA zu beschweren. Wir wollen neue Gesetze, die Online-Überwachung eindämmen", erklären die Macher der Initiative "thedaywefightback" der Online-Gemeinde. Hinter der Aktion steckt David Segal: Der Ex-US-Kongressabgeordnete ist heute Chef der Bürgerrechtsorganisation Demand Progress. Unter dem Motto "The Day We Fight Back" sollen Nutzer mit dem Hashtag #StopTheNSA auf Facebook und Twitter protestieren und ihre Profilbilder ändern, ist auf ihnen zu lesen, berichtet der Spiegel.

Deutsche Nutzer können sich auf eine Mailingliste der Internet-Lobby "Digitale Gesellschaft" setzen lassen und eine Online-Petition unterzeichnen, US-Bürger haben zusätzlich die Möglichkeit, ihre Abgeordneten direkt zu kontaktieren. Einige große Seiten wie der Firefox-Browser-Macher Mozilla, Reddit, Tumblr und Wikia unterstützen die Aktion, mehrere Bürgerrechtsorganisationen, darunter Amnesty International und Human Rights Watch, sind ebenfalls dabei. Wer den Online-Auftritt der deutschen Grünen aufruft, wird ebenso das schwarze Banner finden.

Das Online-Lexikon Wikipedia hat sich dem Protest allerdings nicht angeschlossen, Unternehmen wie Facebook, Google, Microsoft und Yahoo haben ihre eigene Aktion namens "Reform Government Surveillance" zu diesem Zweck ins Leben gerufen.

Der Chaos Computer Club sowie die Vereine Digitalcourage und Digitale Gesellschaft unterstützten die Aktion, schalteten aber selbst keine Banner vor ihre Seiten.

Die Organisatoren riefen Internetnutzer aus den USA auf, ihre Abgeordneten anzurufen oder ihnen eine E-Mail zu schreiben. Dieses Mittel war bei vorigen Internetkampagnen erfolgreich eingesetzt worden. Am Dienstagnachmittag hatten die Organisatoren gut 2000 Anrufe und mehr als 18.000 E-Mails an Abgeordnete registriert. Die internationale Petition war gut 86.000 Mal unterzeichnet worden.

mm

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