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Hundert Milliarden Simbabwe-Dollar: Neuere Scheine haben noch zwei Nullen mehr.

Die schöne Seite der Rezession

Jobverlust hier, Rettungspakete dort: Die Rezession schürt auch Kreativität. Wir zeigen die schönsten und witzigsten Seiten der Krise.

Fangen wir mit einem Land an, das eine ganz eigene Finanzkrise hat: In Simbabwe werden mittlerweile 10-Trillionen-Dollarscheine gedruckt. In Nullen: 10 000 000 000 000 Dollar. Ein Schein ist nach aktuellen Wechselkursen drei Cent wert. Die rasende Inflation hat die Redakteure der Zeitung The Zimbabwean zu einer cleveren Idee gebracht.

Weil es günstiger ist, Werbung auf Geldscheine zu drucken als auf Papier, hat die Zeitung an vielen Orten riesige Plakatwände mit Trillionen-Dollar-Scheinen beklebt. Darauf stehen verschiedene Sätze wie: "Dank Mugabe ist dieses Geld nur Tapete". Viele Menschen in Simbabwe geben ihrem Präsidenten die Schuld an der Misere, in der das Land steckt. Eine Bildergalerie zeigt die unglaubliche Plakataktion. (via Neatorama)

Der Dow Jones im Sturzflug? Diese Taschentücher trocknen alle Tränen. Im Onlinespiel Trillion Dollar Bailout hat man als amerikanischer Präsident eine Trillion Dollar zur Hand, die man weise unter gierigen Bankern und verarmten Hausbesitzern verteilen muss. Wie eine Trillion Dollar neben einem Menschen aussieht, wurde schon illustriert. Das Geld wird knapp? Dann ab zum Discounter. Ob es ein Lidl, Aldi oder Penny in der Nähe gibt, findet man bei discounto.de heraus.

Das Londoner Restaurant Little Bay hat keine Preise in der Speisekarte. Stattdessen sollen die Gäste das zahlen, was ihnen das Essen und der Service wert sind. Was Banker wert sind, zeigt die Illustration Golden Parachute. Denn auch, wenn die Manager von ihren sinkenden Unternehmen abgesprungen sind, landeten sie dank ihrer riesigen Abfindungen weich. Traurige Jungs an der Börse mit spitzen Kommentaren untertitelt: Sad guys on trading floors.

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