Flug von neuem Forschungsflugzeug verschoben

Oberpfaffenhofen - Die Ankunft von Europas leistungsfähigstem Höhenforschungsflugzeug HALO beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen verzögert sich.

Das Flugzeug, das beim Flugzeughersteller Gulfstream in Savannah in den USA fertiggestellt worden war, habe wegen technischer Probleme nicht starten können, sagte DLR-Sprecher Andreas Schütz am Freitagmorgen. Die Ankunft werde nun in den nächsten Tagen erwartet.

Ursprünglich hätte der rund 70 Millionen Euro teure, umgebaute Business-Jet vom Typ Gulfstream G550 am Freitagvormittag an seinem künftigen Standort beim DLR landen sollen. HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) soll von Sommer an zu Forschungsflügen rund um den Globus abheben. Erforscht werden sollen unter anderem Umweltschadstoffe und Klima. Das Flugzeug wird den Wissenschaftlern auch einen Blick auf die Entwicklung der Vegetation oder die Eisverteilung an den Polen ermöglichen.

Der zweistrahlige Jet kann auf eine Höhe von mehr als 15 Kilometern steigen und hat eine Reichweite von 8000 Kilometern. Seine wissenschaftliche Nutzlast beträgt rund drei Tonnen, das ist rund das doppelte des bisherigen deutschen Höhenforschungsflugzeugs Falcon.

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