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Blick auf die Flüchtlingsunterkunft am Frankfurter Flughafen.

Dramatische Szenen an Flughäfen

Eine Finnin irrt durch Berlin, eine Hochschwangere wird in Flüchtlingsunterkunft festgehalten und ein Afghane wird entführt. Drei unglaubliche Fälle.

Eine Finnin irrte monatelang durch den Berliner Flughafen und die Stadt. Von Anfang Dezember 2008 bis Mitte Februar 2009 war sie unbemerkt unterwegs. Flughafenpersonal machte schließlich auf die Frau, die kein Wort Deutsch spricht, aufmerksam, schreibt Spiegel Online. Der Pfarrer der finnischen Gemeinde in Berlin, Kai Henttonen, betreute die Frau und versuchte sie zu einer Rückkehr in ihre Heimat zu überreden. Das will sie nicht. In Finnland ist die Frau in psychiatrischer Behandlung und soll per Zwangseinweisung behandelt werden. Deutsche Behörden ließen sie allerdings nicht ausreisen.

Ein 17-jähriges hochschwangeres Mädchen aus Kamerun wurde am Frankfurter Flughafen in der Flüchtlingsunterkunft festgehalten, schreibt die Frankfurter Rundschau. Trotz der Intervention von Anwälten und des Jugendamtes, wurde dem Mädchen keine angemessene Versorgung zugestanden. Stattdessen wurde sie stundenlang verhört und durfte erst kurz vor der Entbindung ins Krankenhaus. Der Fall löste Proteste und Kritik aus, von der die FR berichtet.

Die Bild-Zeitung berichtet, ein Deutscher afghanischer Herkunft sei in Rom entführt und in einem Kühlschrank gefangen gehalten worden. Der Afghane wohnte in Dresden und suchte seinen Traumjob in Rom. Seine Entführer, drei Türken und ein Kurde, die als Asylbewerber in Deutschland lebten, boten ihm einen Job in der italienischen Hauptstadt. Direkt nach seiner Ankunft wurde er von ihnen gekidnappt und in einen Kühlschrank gesperrt. Als das Quartett Lösegeld vom Bruder des Entführten erpressen wollte, schaltete der die Polizei ein und der Mann konnte befreit werden.

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