Forscher arbeiten an digitaler Film-Archivierung

Für die digitale Archivierung von Kino- und Fernsehfilmen entwickeln Fraunhofer-Forscher ein standardisiertes Format, das das Auffinden und Abrufen von Filmen vereinfachen soll.

Erste Ergebnisse des EU-Projekts wollen die Forscher auf der International Broadcast Convention IBC in Amsterdam vom 12. bis 16. September vorstellen, wie das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (ISS) in Erlangen mitteilte.

Das Verfahren soll vor allem die digitale Archivierung herkömmlicher 35-Millimeter-Filme erleichtern. Bislang würden allerdings hohe Datenmengen von Kinoproduktionen dies schwierig machen. Um eine hochwertige Langzeitarchivierung sowie einen einfachen Zugriff zu ermöglichen, arbeiten die Forscher nun an einem zweistufigen Verfahren.

Im ersten Schritt würden die Daten komprimiert und auf digitalen Datenträgern gespeichert, ohne dass etwas verloren geht. Ein etablierter Standard soll dann die Langzeitarchivierung gewährleisten. Um die Filme auch für den normalen Archivnutzer handhabbar zu machen, wird zusätzlich eine Kopie mit einer kleineren Datenmenge erstellt. Die Filme sollen dann in einer Datenbank gespeichert werden und können so im Internet abgerufen werden. Mittels eines automatischen Konvertierungsprozesses könnten sie im gewünschten Format heruntergeladen werden. So könnten Fernsehsender und Privatanwender aus nur einer Datenbasis bedient werden.

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