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Fossile Blätter zeigen die Höhe an

- Wie hoch waren Berge und Plateaus der Erde in der geologischen Vergangenheit? Diese Frage interessiert Geologen brennend. Sie ist aber für viele ehemalige Gebirge in der Erdgeschichte nicht geklärt. Paläobiologen vom Field Museum in Chicago haben eine Methode entwickelt, um das Heben und Senken von Landmassen im Laufe der Kontinentbewegungen anhand versteinerter Blätter zu bestimmen.

<P>"Vergangene Hebungen der Landoberfläche, die so genannte Paläoelevation, zu verstehen, ist einer der heiligen Grale der Geologie", erklärt Jennifer McElwein vom Field Museum. "Wir haben die erste paläobotanische Methode entwickelt, die global zur Bestimmung von Gebirgshöhen unabhängig von klimatischen Veränderungen anwendbar ist."<BR><BR>Die neue Methode nutzt die Spaltöffnungen der fossilen Blätter, die bis zu 65 Millionen Jahre alt sind.<BR><BR>Durch diese winzigen Öffnungen, so genannte Stomata, nimmt die Pflanze bei der Photosynthese Gase auf und gibt Wasserdampf und Sauerstoff ab. "Pflanzen haben sich an die dünne Luft in höheren Regionen angepasst", so McElwein, "je höher sie sich ansiedeln, desto mehr Spaltöffnungen haben ihre Blätter."<BR><BR>Gezählt werden nun die Spaltöffnungen, um festzustellen, wie viel Kohlendioxid in der Luft enthalten gewesen sein musste. Daraus wird die Höhe des Standortes der Pflanzen bestimmt. Besonders geeignet sind für Analyse die Blätter der kalifornischen Schwarzeiche, die schon seit Jahrmillionen die Erde in Höhen von 60 bis 2440 Metern besiedelt. <BR><BR>Auch Klimatologen interessieren sich für die Höhe der Gebirgen zu verschiedenen Epochen der Erdgeschichte. Denn Hochgebirge haben großen Einfluss auf die atmosphärische Zirkulation und damit das Klima. Mit den fossilen Blättern können Paläobotaniker jetzt die Auswirkungen von Gebirgshebungen auf das globale Klima der Erdgeschichte untersuchen. <BR></P><P><BR> </P>

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