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Mit diesem Fisch-Schwanz schwimmt Nadya Vessey nun durchs Meer.

Wie Arielle: Frau kriegt Meerjungfrauen-Prothese

Nadya Vessey schwimmt für ihr Leben gern, doch der Frau wurden im Kindesalter beide Beine amputiert. Sie bat um Hilfe und kriegt sie nun - in Form eines Fisch-Schwanzes.

Alles begann 2005. Da nahm Nadya Vessey, eine Frau aus dem neuseeländischen Auckland, am Strand ihre Beinprothesen ab, um ins Wasser zu steigen.

Ein kleiner Junge in seiner Warum-Phase fragte sie nach dem Grund. Statt die Wahrheit zu antworten, nämlich dass ihre Beine durch eine Krankheit unterentwickelt waren und ihr das erste Bein im Alter von sieben, das zweite mit 16 amputiert wurde, entschied sich Nadya Vessey für ein Märchen: "Kennst du Arielle, die kleine Meerjungfrau? Ich bin auch eine Meerjungfrau." Die ganze Geschichte erzählte die Zeitung Stuff im September 2007.

Seit diesem Tag hatte sich im Kopf der Neuseeländerin der Wunsch festgesetzt, einen Fisch-Schwanz zum Schwimmen zu haben. Sie schrieb einen Brief an Weta Workshops, eine in Neuseeland ansässige Firma, die sich auf Special Effects spezialisiert hat. Als hätten die Leute von Weta nicht genug zu tun damit, Oscars und andere Auszeichnungen für ihre Ausstattung von Filmen wie "Der Herr der Ringe" und "King Kong" entgegenzunehmen, schrieben die Kreativköpfe der Frau zurück. Man war bereit, Arbeitszeit in das Projekt zu stecken, wenn Nadya Vessey die Materialkosten übernahm.

2007 fing die Arbeit an, berichteten Zeitungen wie der Sydney Morning Herald und die australische The Age. Nun hat Nadya Vessey den Fischschwanz bekommen, schreibt die neuseeländische Zeitung Stuff. Dort gibt es sogar ein Bild von dem Schwanz, der - wie bei einer echten Meerjungfrau - über und über mit Schuppen verziert ist.

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