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Staubige Computer können mit einem Staubsauger auf geringster Leistungsstufe und etwas Sicherheitsabstand gereinigt werden.

Freie Luftwege

So schützen Sie Ihren Computer vor dem Hitzetod

Hannover - Nicht nur Menschen, auch Computer leiden unter der Hitze. Besonders ältere Geräte kommen schnell ins Schwitzen. Doch schon mit einfachen Mitteln kann man für mehr Luft im Rechner sorgen.

Besonders ältere Geräte und stark beanspruchte Rechner kommen bei hohen Temperaturen leicht ins Schwitzen. Leistungseinbußen oder Schäden am Computer können die Folge sein. Deswegen sollten die Luftwege zu Prozessor und Grafikeinheit frei sein.

Angesammelter Staub in Desktoprechnern lässt sich leicht entfernen. Einfach das Gehäuse bei gezogenem Netzstecker öffnen und die Bauteile mit einem weichen Pinsel oder einem Staubsauger auf geringster Stufe reinigen. Das rät die Zeitschrift "c't".

Um nicht aus Versehen kleinste Bauteile einzusaugen, kann ein dünner Strumpf vor das Saugrohr gespannt werden. Etwas Sicherheitsabstand zu den empfindlichen Bauteilen kann auch nicht schaden. Druckluftdosen aus dem Fachhandel helfen, Staubablagerungen von Kühlrippen, Luftkanälen und Lüfterrädern zu entfernen. Sie sind besonders zur Reinigung von Notebooks praktisch, da mit ihren flexiblen Sprühdüsen auch schwer erreichbare Stellen freigepustet werden können.

Aber auch Rechner mit freien Luftwegen und gängigen Lüftern können überhitzen. Abhilfe schaffen ein schattiges Plätzchen oder ein zusätzlicher Ventilator, der frische Luft auf den Rechner bläst. Zur Sicherheit sollten außerdem regelmäßig wichtige Daten auf externen Speichern gesichert werden - falls die Hitze den Computer dahinrafft.

Wer rechenintensive Aufgaben in die kühlen Abendstunden verschiebt, schützt seinen Rechner. Auch große Backups auf Netzwerkfestplatten verschiebt man bei Temperaturen jenseits der 35 Grad besser auf den Abend. Und nicht nur Computer können Hitzeschäden erleiden. Auch andere Bürogeräte wie Bildschirme und Drucker vertragen lange direkte Sonneneinstrahlung nicht immer gut. Im Drucker können etwa die Tintenpatronen austrocknen.

dpa

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