+
Giorgio Vasaris Abendmahl aus dem 16. Jahrhundert: 13 Jünger nahmen an Jesus letztem Abendmahl teil, darunter Judas, der Verräter.

Woher kommt die Angst vor Freitag, dem 13.?

Seit Jahrtausenden befürchten die Menschen Unglück, wenn der 13. Tag eines Monats auf einen Freitag fällt. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Heute ist Freitag, der 13. Februar. Für viele Menschen wird es ein anstrengender Tag, denn sie glauben daran, dass diese Freitage Unglückstage sind. Viele würden am liebsten im Bett bleiben. Doch nicht nur diese besonderen Freitage machen den Menschen Angst, die Zahl 13 an sich lässt scheinbar Unglück erahnen. Airlines lassen die Reihe 13 aus, Hotels überspringen die Zahl und auch in Gebäuden gibt es oft kein 13. Stockwerk. Doch woher kommt die Angst?

Die Angst vor Freitag, dem 13. hat auch christliche Wurzeln: Beim letzten Abendmahl waren 13 Jünger anwesend - Judas der Verräter war dabei. Am Freitag wurde Jesus gekreuzigt. "Dutzend des Teufels" wird die Zahl auch genannt. Und: Am Freitag aßen Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis. Diese christlichen Wurzeln erklärt auch wissen.de.

Das Schweizer Fernsehen erklärt, warum Freitage, die auf den 13. Tag eines Monats fallen, gar nicht so selten sind - in diesem Jahr gibt es drei davon, im Februar, März und November. Und die Bild Zeitung lässt uns wissen, dass aus astrologischer Sicht im Februar und März keine Gefahr droht. 

Die Zahl zieht sich als Unglückszahl seit Jahrhunderten durch das Leben, wie der Focus berichtet. Beispielsweise wünschen im Märchen Dornröschen der Brüder Grimm (1812) zwölf Feen dem Mädchen gute Dinge, die 13. verflucht das hübsche Dornröschen in den hundertjährigen Schlaf. Und wo wir gerade bei Kindermärchen sind: Das Kindernetz erklärt Kindern, dass man gar keine Angst vor Freitag, dem 13. haben muss.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

"Life is strange" kommt auf iPad und iPhone
Was ist passiert? In "Life is strange" sammelt die junge Max Spuren auf der Suche nach einer verschwundenen Schulfreundin. Das Episoden-Abenteuer gibt es nun auch für …
"Life is strange" kommt auf iPad und iPhone
Spiele-Charts: Von digitalen Wimmelbildern und Highscores
Auf die Suche, fertig, los: Auf dem iPad wird gerade gesucht und gesucht. Denn das Wimmelbildspiel "Hidden Folks" verzaubert Spieler mit seinen Schwarzweiss-Zeichnungen. …
Spiele-Charts: Von digitalen Wimmelbildern und Highscores
Apps-Charts: Festliche Fotografien und Bewegtbilder
Die Adventszeit ist die Zeit der festlichen Momente und besonderen Augenblicke, die man gerne auf Fotos festhält. Auch in den App-Charts macht sich das bemerkbar. So ist …
Apps-Charts: Festliche Fotografien und Bewegtbilder
Rime für Switch im Test: Knobeliger Urlaubstrip
Ein gutes halbes Jahr nach den Varianten für PC, XBox und Playstation kommt das Rätsel-Adventure Rime nun auch auf der Nintendo Switch an. Und sorgt prompt für gute …
Rime für Switch im Test: Knobeliger Urlaubstrip

Kommentare