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Die SMS ist prima, aus mehreren Gründen. 

Das Oldschool-Schreiben lohnt sich

5 Gründe, warum die SMS besser ist als WhatsApp

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München - Dank Smartphones und billigem Datenvolumen ist sie so langsam in Vergessenheit geraten: die SMS. Dabei spricht  einiges dafür, die SMS anderen Messengern wie WhatsApp und Co. vorzuziehen.

1. Grund: Bei der SMS sieht man nicht, wann man zuletzt online gewesen ist.

Logischerweise geht das auch nicht, da eine SMS nicht über Datenvolumen gesendet wird und man in dem Sinne gar nicht ''online' sein kann. Aber nichtsdesto trotz ist es doch ein schönes Gefühl, eine Nachricht zu lesen und erst in einigen Stunden zu antworten, ohne vom Absender eine böse Nachricht wie "Warum antwortest du nicht, wenn du ständig online bist?" zu befürchten.

Den "Zuletzt online"-Status kann man bei WhatsApp übrigens auch verbergen.

2. Grund: Gelesen oder nicht? Die SMS gibt keine Auskunft darüber, ob der Empfänger die Nachricht schon gelesen hat.

Bei der SMS weiß man spätestens dann, ob diese gelesen wurde, wenn man eine Antwort bekommt. Bei WhatsApp sind es die zwei blauen Häkchen, die bei ihrer Einführung für Verärgerung bei den Nutzern sorgten. Wer eine Nachricht verschickt, erkennt an einem doppelten blauen Haken, ob der Empfänger die Mitteilung gelesen hat. Sind die beiden Haken grau, wurde die Nachricht zugestellt, aber noch nicht gelesen. Aber das ist noch nicht alles: Man sieht nicht nur, ob eine Nachricht gelesen wurde, sondern auch wann!

Zwar kann man auch hier bei den Einstellungen etwas anpassen und die Lesebestätigung ausschalten. Aber wer sich auf auf die gute alte SMS verlässt, muss sich um solche Probleme keine Gedanken machen.

3. Grund: Eine schlechte Datenverbindung kann einer SMS nichts anhaben.

Die SMS ist, was das Versenden angeht, recht zuverlässig. Zumindestens zuverlässiger als WhatsApp. SMS lassen sich auch bei einem Balken Empfang ohne Probleme abschicken oder empfangen. Ohne Internet geht bei WhatsApp nichts. Und hat man nur eine geringe Internetverbindung, kann es schon mal länger dauern, bis die Nachricht den Empfänger erreicht. Wie oft sitzt man in der U-Bahn und hat plötzlich keine Internetverbindung mehr? Da schreibt man doch lieber schnell eine SMS und das Problem ist gelöst.

4. Grund: Man braucht kein Smartphone, um eine SMS zu empfangen.

Es gibt immer noch Menschen, die man mit WhatsApp nicht erreichen kann. Man benötigt dafür ein Smartphone beziehungsweise eine Internetverbindung. Ein einfaches Handy tut es für WhatsApp einfach nicht. Es kann also sein, dass einige Leute, die man in der Kontaktliste hat, WhatsApp nicht nutzen. Die SMS macht da keinen Unterschied. Egal ob iPhone oder Nokia 5110, sobald wir die Rufnummer des Empfängers haben, können wir ihm eine SMS senden.

Übrigens erzielen alte Smartphones teils Preise von bis zu 2.400 Euro.

5. Grund: Die SMS ist sicher!

Von Anfang an stand die Frage im Raum, wie sicher WhatsApp denn nun sei. Wir versenden Nachrichten über das Internet. Und wie wir wissen, vergisst das Internet nie. Gilt das dann auch für WhatsApp? Natürlich ist es schön und vor allem einfach, dass man sich bei WhatsApp über die Handynummer finden kann. Aber man sollte nicht vergessen, dass dazu das komplette (private!) Telefonbuch hochgeladen wird. Was mit den Daten passiert, ist nicht wirklich klar. Auch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook samt Wirbel um die Datenweitergabe verstärkt die Sorge um die Sicherheit von WhatsApp noch mehr. Besteht doch die Möglichkeit, dass Daten von WhatsApp-Nutzern für Werbezwecke genutzt werden könnten, um Geld zu machen? Probleme, um die wir uns bei der SMS keine Gedanken machen müssen.

mpa

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